In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

Informationen sofort erhalten ? Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie gratis und ohne jede Verpflichtung den täglichen Newsletter!

Sie bekommen i.d.R. an allen sieben Tagen der Woche aktuelle Informationen zur Entwicklung an den Märkten für Kryptowährungen.

* Pflichtfeld





16.1.2019, 23:40

Vorgestern ist der Preis des Bitcoins (BTC) deutlich unter die Widerstandsmarke bei 3.700 USD gerutscht (vgl. BTC-Monatschart unten). Der Preis ist dann auch noch kurz unter die Marke von 3.600 USD getaucht, bevor er einen abrupten Satz auf 3.800 USD gemacht hat. Seitdem oszilliert er um die Marke von 3.700 USD. Aktuell notiert der BTC bei 3.660 USD mit einem Plus von 0,4% im 24h-Vergleich. Ein Trend ist aktuell nicht in Sicht. Von daher machen aus unserer Sicht derzeit weder Käufe noch Verkäufe großen Sinn. Die für heute geplante Hard Fork Constantinople von Ethereum wurde wegen Sicherheitslücken abgesagt. Ethereum gehört im Wochenvergleich zusammen mit Litecoin mit einem Minus von 19% zu den schwächsten Altcoins der Top20.

Unklar bleibt weiter der Starttermin für die ersten physischen Bitcoin-Futuresvon Bakkt. Hier steht weiter die Genehmigung durch die zuständige amerikanische Aufsichtsbehörde CTFC aus. Interessant ist, dass nun auch ein anderer Anbieter physisch hinterlegte BTC-Futures anbieten will. CoinFLEXaus Hongkong will nach eigenen Angaben bereits im Februar das Angebot starten. Es sollen Future-Kontrakte auf Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Bitcoin Cash (BCH) mit einem bis zu 20-fachen Hebel angeboten werden. Im Gegensatz zu einem Cash-Settlement in einer Fiat-Währung wie bei den BTC-Futures an den amerikanischen Terminbörsen kommt es hier also zu einer Lieferung des Assets, also BTC, ETH oder BCH.

Eine weitere positive News kommt von Binance. Die Kryptobörse mit der nach eigener Aussage größten Zahl von Nutzern weltweit wird ab sofort den Kauf von Bitcoin und Ethereum gegen Euro und britische Pfund ermöglichen. Weitere Währungen sollen folgen. Dies kann über die neue Crypto-Fiat-Börse „Binance Jersey“ erfolgen. Die Einzahlung in Euro kann von registrierten Usern auch per Überweisung vorgenommen werden. Allerdings müssen selbst User, die schon bei Binance Kunde und verifiziert sind, einen neuen Account bei Binance Jersey anlegen und sich verifizieren.

Neuer Trigger: Investiert Russland in Bitcoin?

Die Finanzmärkte bleiben sehr volatil. Zuletzt hatte sich eine negative Korrelation zwischen den traditionellen Finanzmärkten, insbesondere den Aktienbörsen, und dem Kryptomarkt gezeigt. Diese bedeutet, dass sich Aktien- und Kryptopreise gegenläufig bewegen. Sollte sich diese Korrelation dauerhaft etablieren, werden die Kryptomärkte für traditionelle Anleger zur Portfoliodiversifizierung immer interessanter werden. Bei den schwachen Aktienmärkten seit Mitte Dezember waren die Kryptomärkte sehr fest. Bei den zuletzt wieder steigenden Aktienpreisen war das dann eher umgekehrt. Allerdings bleibt die Volatilität und Unberechenbarkeit am Kryptomarkt vorerst noch deutlich größer. Ob sich das mit dem für dieses Jahr erwarteten Einstieg institutioneller Anleger ändert, bleibt abzuwarten.

In der vergangenen Woche gab es eine erneute Diskussion um einen Einstieg von Russland in den Kryptomarkt. Laut der Behauptung eines russischen Universitätsdozenten mit guten Verbindungen zur russischen Regierung will Russland mit einem kleinen Teil seiner Währungsreserven in Bitcoin investieren. Damit will Russland offenbar die Wirkung der US-Sanktionen und seine Abhängigkeit vom Dollar reduzieren. Bereits im Februar könnten diese Investments beginnen. Sollten diese Meldungen stimmen, wäre das natürlich ein Trigger für einen wilden Bullenmarkt. Kurzfristig bleibt der Kryptomarkt mit seinen starken Tagesschwankungen aber unberechenbar.

11.1.2019, 22:10

Gestern sprangen die Ampeln am Kryptomarkt recht unerwartet und plötzlich auf tiefrot. Der Bitcoin (BTC) sah jeweils zwei größere Einbrüche innerhalb von Minuten, die den Preis von 4.140 USD (Bitfinex-Preise) in der Spitze bis auf knapp unter 3.700 USD drückten. Von daher ist das zuletzt bullishe Sentiment zunächst wieder verflogen.

Ein Blick auf den 3-Monatschart von BTC zeigt, dass wir aktuell knapp über einer wichtigen Widerstandsmarke bei 3.700 USD sind. Ein substanzielles Abtauchen unter diesen Wert dürfe dann zu einem neuen Test der Jahrestiefststände führen, die ja bei 3.200 USD lagen. Allerdings macht es aus unserer Sicht derzeit keinen Sinn, noch einmal ein Stopplimit zu setzen wie das im November bei 6.090 USD für den BTC. Nach dem damaligen Durchbruch durch das Stopplimit sackten die Preise dramatisch ab. Diesmal würden wir das Downside auf gut 10 Prozent taxieren. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass es dann doch noch in den schon mehrfach angesprochenen Bereich von 2.500 bis 3.000 USD gehen könnte. Trotzdem: Wir halten wie in der Vergangenheit weiter nichts vom HODLn der Kryptopositionen, ändern aber nichts an den Positionen im Tradingdepot.

Die Altcoins sind im Wochenvergleich auch meist deutlich stärker als der Bitcoin zurückgekommen (vgl. Übersicht unten). Allerdings gibt es auch ein paar positive Ausnahmen: Herausragend TRON mit einem Wochenplus von über 20%. Auch NEO zeigt mit +5% eine deutliche Outperformance. Sehr schwach waren dagegen IOTA, die mit -15% das größte Minus der Top20 eingefahren haben.

Quelle: coinmarketcap.com

9.1.2018, 16:35

Nach dem Kurssprung vor drei Tagen bewegt sich der Bitcoin (BTC) auf dem höheren Niveau seitwärts und oszilliert um die Marke von 4.100 USD. Aktuell notiert er bei 4.075 USD mit einem Minus von 3,3% im 24h-Vergleich.

Aktuell spricht der Markt über einen neuen Trigger, der einen Höhenflug des BTC auslösen könnte: Russland. Laut der Behauptung eines russischen Universitätsdozenten mit Verbindungen zur Regierung will Russland bald massiv in Bitcoin investieren. Dazu sollen Dollarreserven in einer Größenordnung von 10 Milliarden USD verwendet werden. Damit will Russland offensichtlich die Wirkung der US-Sanktionen und seine Abhängigkeit vom Dollar reduzieren. Immerhin verfügt die russische Zentralbank über Dollarreserven von 466 Mrd. USD. Auch andere Länder wie China, der Iran oder Venezuela suchen nach Wegen aus dieser Abhängigkeit in Zeiten sich verschärfender (Handels-)Konflikte. Hier erscheint tatsächlich Bitcoin zumindest als ein Baustein sinnvoll, zumal dieser auf dem derzeitig niedrigen Niveau sehr verlockend erscheint. Zusammen mit dem für dieses Jahr erwarteten Zufluss von institutionellem Geld könnte dadurch ein explosives Gemisch angerührt werden. Dies bestärkt uns in unserer bereits mehrfach geäußerten Meinung, dass sich die Kryptopreise im ersten Quartal mindestens verdoppeln könnten. Bei den Altcoins der Top 20 zeichnen sich vier Coins durch zweistellige Wochengewinne aus: TRON (+42%), Litecoin (+19%), Cardano (+18%) und NEO (+17%).

 

Unser Tradingdepotwert NEO gehört zu den aktuellen Highflyern unter den Top20 bei den Altcoins. NEO. Auch im Wochenvergleich ist der Coin mit einem Plus von über 17% einer der Top-Performer. Heute war NEO in der Spitze bereits bis auf über 10,10 USD (Bitfinex-Preise) gestiegen. Aktuell ist der Preis im Zuge der wieder etwas nachgebenden Kryptopreise heute wieder auf 9,45 USD zurückgekommen.

Russland-Fantasie wird als Begründung des jüngsten Kursanstiegs genannt. Die russische Regierung soll eine Partnerschaft mit den NEO-Entwicklern angefragt haben. Die Anfrage auf Wunsch von Präsident Putin ist zwar schon älter, aber aufgrund der Spekulationen um mögliche Aktivitäten Russlands im Kryptomarkt (vgl. oben) kocht das gerade wieder etwas hoch. Daneben könnte auch die Verbesserung es NEO-Konsensalgorithmus dBFT zu der guten Performance der vergangenen Tage beigetragen haben.

Außerdem erscheint NEO auch charttechnisch interessant. Der SMA50wurde vor ein paar Tagen nach oben durchbrochen (vgl. Jahreschart unten). Einen schnellen Anstieg nach einem solchen Durchbruch fand man zuletzt bei einigen Werten. Auf Sicht spricht auch einiges für ein Golden Cross im ersten Quartal, wenn also die SMA50-Linie die SMA200-Linie nach oben durchbricht. Dies könnte gleichzeitig mit einem Durchbruch durch die langfristige Abwärtstrendlinie im Log-Chart erfolgen, die im Chart unten auch eingezeichnet ist. Danach könnten die Preise dann rasch Richtung 20 USD laufen. Deshalb machen wir auch ein Storno unseres bisherigen Verkaufslimits von 10,60 USD.

 

6.1.2019, 21:40

Etwas spät, aber immerhin: Wie am Donnerstag vermutet, wurde die Geburtstagsparty von Bitcoin (BTC) doch noch am Wochenende nachgefeiert. Zwar zunächst nur ein bisschen (beim aktuellen Preis von 4.180 USD ergibt sich ein Plus von 5,3% im 24h-Vergleich), außerdem ist Sonntag natürlich nicht der beste Feiertag. Jedenfalls sprang der BTC heute Abend innerhalb von Minuten deutlich über die Marke von 4.000 USD. Wie ebenfalls am Donnerstag vermutet, waren der Auslöser technische Faktoren. Denn unmittelbar nach dem Durchbrechen der SMA50-Linie gab es kein Halten (vgl. BTC-Chart unten).

Entsprechend fest waren auch die Altcoins. Am stärksten unter den Top20 war neben unserem Tradingdepotwert NEO (+10,5%) auch Litecoin (+11,3%).  Unser Tradingdepotwert Ethereum (ETH) hat seit Mitte Dezember eine sehr starke Performance hingelegt und ist gegenüber dem BTC um über 60% gestiegen (vgl. 3-Monatschart ETH/BTC unten). Heute bleibt er allerdings gegenüber BTC zurück (+0,4%).

Charttechnisch hat der Kurs von Litecoin (LTC) vor einigen Tagen (auf Basis der Bitfinex-Preise) die SMA50-Linie (Durchschnitt der vergangenen 50 Tage) nach oben durchbrochen. Das ist für eine Mehrzahl der Trader ein wichtiger Indikator dafür, dass der Wert in einen bullishen Verlauf übergeht. Bei ETH ist der Preis – zunächst – noch an der SMA50-Linie abgeprallt. Allerdings erwarten wir auch hier in den nächsten Tagen den Durchbruch. Neben der positiven Grundtendenz am Kryptomarkt könnte dies auch darauf zurückzuführen sein, das Litecoin als offizieller Sponsor bei der UFC (Ultimate Fighting Championship) aufgeführt wird. Hier gab es vergangenen Samstag den Titelkampf im Halbschwergewicht. Durch das Bekanntmachen des LTC-Logos soll das Branding von LTC gestärkt werden. Dies könnte auch gut funktionieren, denn sowohl UFC wie auch LTC haben starke Communities.

Interessant ist auch ein Blick auf die logarithmischen Jahreschart von LTC (vgl. Chart unten). Die langfristige Abwärtstrendlinie wird bei LTC ebenfalls gerade nach oben durchbrochen. Wir haben daher 40 Stück LTC zum aktuellen Preis von 40,30 USD neu in das Coin Stars Tradingdepot aufgenommen. Damit ist das Tradingdepot nun wieder praktisch voll investiert.

Nach Bodenbildung – Verdoppelung im ersten Quartal?

Die Zahl der Kryptowährungen mit mehr als 1 Milliarde USD Marktkapitalisierung hat sich im Jahresvergleich von 31 auf 11 reduziert. Die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarktes ist dabei von 613 auf 125 Milliarden USD verdampft. Eine Weisheit von Börsenexperten lautet: Greife nie in ein fallendes Messer. Vielmehr sollte man warten, bis sich ein Boden gebildet hat. Danach sieht es derzeit aus. Die seit Jahresbeginn steigenden Kryptopreise könnten sich vom derzeitigen Niveau im ersten Quartal durchaus mehr als verdoppeln.

Der Kryptomarkt wird verstärkt eine Alternative zu den derzeit sehr schwachen Finanzmärkten. Zuletzt war hier eine negative Korrelation zu beobachten, die Preise an den Aktien- und Kryptomärkten bewegten sich also gegenläufig. Die zunehmende Bedeutung von institutionellen Krypto-Plattformen wie von Fidelity Investment und von Bakkt wird den Einstieg von institutionellen Investoren in 2019 fördern. Dieser Trend wird ebenso nachhaltigen Charakter haben wie die zunehmende Bedeutung von Bitcoin & Co als zumindest finanzielle Fluchtmöglichkeit aus den zunehmend totalitären Tendenzen in vielen Staaten. Dadurch wird einer immer größeren Zahl von Menschen eine Flucht aus instabilen oder restriktiven Währungen möglich. Privacy Coins wie Monero, ZCash oder Dash könnten von diesem Trend besonders profitieren. Denn bei ihnen ist die Anonymität viel besser geschützt als bei Bitcoin.

3.1.2019, 21:45

Nach dem sehr starken Kursanstieg vor Weihnachten bewegt sich der Bitcoin (BTC) seitwärts und oszilliert um die Marke von 4.000 USD. Heute haben sich die Preise wieder etwas abgeschwächt. Der BTC notiert aktuell bei 3.930 USD mit einem Minus von 2,4%. Eine Geburtstagsparty sieht anders aus. Denn heute vor 10 Jahren wurde ja der Genesis Block von Bitcoin gemint. Die fulminante Aufwärtsentwicklung wurde immer wieder durch extreme Korrekturen unterbrochen, nur um danach neue Höchststände zu erreichen.

Nach der letzten scharfen Korrektur seit Anfang November könnte der BTC nun zum ersten Mal seit zwei Monaten einen wichtigen Widerstand testen, die 50-Tagelinie (vgl. BTC-Jahreschart unten). Diese bewegt sich aktuell bei 4.059 USD, wenn man die Preise von Bitfinex zugrunde legt. Ein Durchbruch nach oben könnte zumindest für einen kurzfristigen Bullrun gut sein. Von daher könnte die Geburtstagsparty von BTC auf das kommende Wochenende verlegt sein, wie das bei vernünftigen Geburtstagsfeiern ja oft der Fall ist. In den nächsten drei Tagen werden wir das sehen.

Momentan streiten sich die Gelehrten, ob wir den Tiefststand schon gesehen haben. Manche Analysten erwarten diesen erst im 2. Quartal. Wir sehen aber aktuell gute Chancen für eine weitere Aufwärtsbewegung im gerade begonnenen ersten Quartal. Positiv stimmt hier auch die sehr gute Performance wichtiger Altcoins. So haben sich die beiden Tradingdepotwerte Ethereum (ETH) und IOTA seit Mitte Dezember in der Spitze fast verdoppelt (vgl. untenstehenden Chart). Ethereum ist dadurch aktuell wieder die zweitgrößte Kryptowährung und hat damit XRP abgelöst. Die gute Performance könnte mit der zwischen dem 14. und 18. Januar geplanten Hard Fork Constantinople zusammenhängen. Binance, eine der größten Kryptobörsen, hat bereits ihre volle Unterstützung angekündigt. Bei IOTA soll eine Chat-Anwendung namens CHAT.ixi veröffentlicht werden. Bei dieser soll es weder Regeln noch Moderatoren geben und für jeden zugänglich sein. Dadurch werden sich völlig neue Möglichkeiten für Meinungsäußerungen in restriktiven Ländern ergeben, da die Zensur keinen Zugriff hat. CHAT.ixi läuft auf dem Iota Controlled AgenT-Netzwerk. Dieses Ict-Netzwerk wurde für das Internet of Things (IoT) entwickelt. IOTA könnte also in nächster Zeit wieder verstärkt in den Fokus kommen.

1.1.2019, 13:45

Wir wünschen allen Lesern ein FROHES UND ERFOLGREICHES NEUES JAHR!

Nachdem es vor vier Tagen beim Bitcoin (BTC) wieder einmal einen Kurssprung um 10 Prozent innerhalb weniger Minuten mit Preisen von deutlich über 4.000 USD bei Bitfinex gab, kam der Preis anschließend sukzessive wieder zurück. Aktuell notiert der BTC bei 3.850 USD mit einem Minus von 0,5% im 24h-Vergleich.  Abzuwarten bleibt, ob es sich bereits um eine Umkehrformation handelt (vgl. 6-Monatschart von BTC unten) oder ob es noch einen weiteren Ausverkauf gibt. Die Zeichen stehen aber eher für eine Aufwärtsbewegung. Dafür spricht auch die zuletzt wieder teilweise deutliche Outperformance der Altcoins gegenüber dem Bitcoin. Bei einer weiteren Aufwärtsbewegung des BTC dürfte sich diese weiter fortsetzen.

Ein Blick auf die untenstehende Tabelle verdeutlicht das diesjährige Desaster. Aufgeführt sind die bei der Kryptobörse Bitfinex notierten Coins geordnet nach der Performance seit Jahresbeginn (YTD PERF). Berücksichtigt sind deshalb auch nur alle Coins, die bereits zu Jahresbeginn bei Bitfinex notiert waren. „Spitzenreiter“ mit einem Minus von 95,6% ist dabei Qtum (QTUM). Sollte die Grundtendenz am Kryptomarkt wieder positiv werden, könnten jedoch die schwächsten Performer des vergangenen Jahres zumindest kurzfristig zu den Besten gehören. Bei einem Blick auf die monatliche Performance zeigen sich Anzeichen dafür. So hat QTUM zwar die schlechteste Jahresperformance, im Monatsvergleich aber ein deutlich überproportionales Plus von 43%. Santiment (SNT) mit der fünftschlechtesten Jahresperformance, hat sogar ein Monatsplus von 72%. Mit einer Marktkapitalisierung von nur 21 Mio. USD ist SNT allerdings auch besonders manipulationsanfällig. Auffallend ist die sehr starke Performance der drittgrößten Kryptowährung Ethereum (ETH), die eine Monatsplus von 52% aufweist. Demgegenüber verzeichnet BTC nur ein Monatsplus von 10%. Durch die überproportionale Performance ist ETH wieder auf dem Weg, XRP als zweitgrößte Kryptowährung abzulösen.

Interessant ist noch ein weiterer Blick zurück. Unten ist ein Snapshot von Coinmarketcap zum 31.12.2017, der die damaligen Krypto-Unicorns zeigt. Das sind die Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 1 Milliarde USD. Zum einen fällt sofort auf, dass die Liste der Unicorns sich deutlich von 31 vor einem Jahr auf aktuell nur noch 11 reduziert hat. Zum anderen wird auch das extreme Verdampfen an Marktkapitalisierung sichtbar. Hatte Bitcoin vor einem Jahr noch eine Kapitalisierung von 220 Milliarden USD, sind davon heute nur noch 67 Milliarden übrig. Und das setzt sich so fort: XRP von 82 auf 15 Mrd., Ethereum von 69 auf 14 Mrd., Bitcoin Cash von 41 Mrd. auf 3 Mrd. usw. Jedenfalls handelt es sich um eine historisch wohl einmalige Wertvernichtung. Allerdings gab es im Jahr zuvor – insbesondere im zweiten Halbjahr – eine historisch einzigartige Wertsteigerung am Kryptomarkt.

Was bringt 2019?
Kurzfristige Überlegungen

Der aktuelle Shutdown in den USA könnte Einfluss auch auf den Kryptomarkt haben. Zum 20. Mal in der Geschichte führt ein Streit zwischen der Regierung und dem Kongress wegen des Haushalts zu einem Stillstand bei den Behörden. Eine schnelle Lösung des Verwaltungsnotstands ist derzeit nicht in Sicht, zumal die Demokraten derzeit die wohl besseren Karten haben. Denn im neuen Repräsentantenhaus sind sie ab Januar in der Mehrheit. Die sowieso schon angeschlagenen traditionellen Finanzmärkte haben im Dezember noch einmal mit starken Kursabschlägen reagiert. Dagegen zeigten die Kryptomärkte zuletzt eher eine negative Korrelation gegenüber traditionellen Anlageklassen und sind wieder etwas im Aufwind. Hier könnte sich nun positiv auswirken, dass in Zeiten panischer Finanzmärkte Gelder eher in sogenannte sichere Anlagebereiche wie Staatsanleihen oder Bonds verschoben werden. Die neue Assetklasse der Kryptowährungen ist unter diesem Aspekt zwar noch nicht etabliert, zumal nach den drastischen Kursverlusten hier nicht von einer sicheren Anlageklasse gesprochen werden kann. Dennoch könnten Investoren dies nun verstärkt als Alternative sehen. Beim letzten amerikanischen Shutdown 2013 während der Obama-Präsidentschaft war ein solcher Effekt bereits zu beobachten, als der BTC in zwei Wochen von 115 auf 140 USD stieg, also um über 20%. Bitcoin erscheint aufgrund seiner fehlenden staatlichen Kontrolle eher immun gegen Verwerfungen wie bei einem Shutdown und wurden schon oft als digitales Gold bezeichnet, da er nicht von inflationären Entwicklungen betroffen ist. Allerdings fehlt im Gegensatz zu Gold mit seiner langen Historie bislang die Akzeptanz. So hat das Wall Street Journal gerade aufgezeigt, dass der Bitcoin zuletzt eine starke Korrelation zu Gold entwickelt hat. Auf der Korrelationsskala zwischen -1 (vollständige inverse Korrelation) bis +1 (vollständige Korrelation) hat der Bitcoin in den letzten Tagen eine Korrelation von 0,84 erreicht. Andererseits ist negativ, dass aktuell auch der Bitcoin vom Shutdown betroffen ist. Denn die Genehmigung der neuen Kryptobörse Bakkt durch die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ist dadurch vorerst ebenfalls solange aufgeschoben, bis die Behörde nach Beendigung des Shutdowns die Arbeit wieder aufnehmen kann. Positiv ist dagegen die Meldung vom Silvesterabend einer erfolgreichen Finanzierungsrunde für Bakkt in Höhe von 182,5 Mio. USD. Beteiligt an dieser Kapitalrunde haben sich führende Unternehmen sowohl aus dem Krypto- wie aus dem traditionellen Finanzbereich.

Deswegen kann man auf den Jahresanfang gespannt sein. Denn dann sind auch die eventuellen Verlustrealisierungen aus steuerlichen Gründen passé und das Spiel könnte von neuem beginnen. Vom aktuell tiefen Kursniveau könnte insbesondere in Aussicht eines möglichen stärkeren Engagements aus dem traditionellen Finanzsektor die Kurse treiben.

Mittel- und längerfristige Überlegungen

Die zunehmende Bedeutung von institutionellen Krypto-Plattformen wie von Fidelity Investment und von Bakkt könnten den Einstieg von institutionellen Investoren in 2019 fördern und dem Kryptomarkt vom tiefen Niveau aus neuen Schub verleihen. Auf jeden Fall dürfte dieser Trend nachhaltig bleiben, da dann immer mehr Player aus dem traditionellen Finanzbereich unter Zugzwang kommen, sich dieser neuen Assetklasse zuzuwenden. Dieser Treiber könnte im ersten Quartal des neuen Jahres durchaus zu einer Verdoppelung oder gar Verdreifachung der Preise führen.

Sehr grundsätzliche Überlegungen könnten ebenfalls zu einer wieder positiveren Seitweise von Bitcoin & Co führen. So hat Alex Gladstein in einem vielbeachteten Artikel im Time Magazine den Bitcoin als zumindest finanzielle Fluchtmöglichkeit aus den zunehmend totalitären Tendenzen in vielen Staaten hervorgehoben. Dadurch ist auch der immer größeren Zahl von Menschen in autoritären bis totalitären Staaten eine Flucht aus der zunehmend willkürlichen wirtschaftlichen Kontrolle möglich. Darauf deutet auch das 10-Monatshoch bei den BTC-Transaktionen hin bei gleichzeitig mehrjährigem Tiefststand der Transaktionsgebühren. Das Transaktionsvolumen ist dabei v.a. an Orten mit instabilen oder unzuverlässigen Währungen in Südamerika, Osteuropa und Afrika explodiert. Da der Trend ohnehin zu einer immer digitaleren Finanzwelt führt, ist diese Entwicklung nicht zu unterschätzen. Profitieren dürften hier auch große und vergleichsweise etablierte Kryptowährungen. Privacy Coins wie Monero, ZCash oder Dash könnten ebenfalls wieder verstärkt in den Fokus kommen, wenngleich diese momentan noch underperformen. Denn im Gegensatz zum Bitcoin haben hier die Nutzer die Möglichkeit, die Details ihrer Transaktion zu verschlüsseln. Dadurch kann hier die Privatsphäre geschützt werden, was bei Bitcoin in diesem Ausmaß nicht der Fall ist.

25.12.2018, 19:20

Nach dem Bullrun, bei dem Preis des Bitcoins (BTC) in nur neun Tagen um 35% hochschnellte, war es mit der Bescherung dann gestern Abend vorbei (vgl. BTC-Monatschart unten). Der BTC-Preis fiel von 4.360 USD bis auf 3.820 USD im Tief und damit um über 12%. Aktuell notiert der Preis bei 3.830 USD mit einem Minus von 8,3% im 24h-Vergleich. Einen Grund für die scharfe Korrektur gab es nicht. Eine normale Korrektur nach den sehr schnellen und großen Kursgewinnen dürfte der wahrscheinlichste Grund sein. Gerüchte einer erneuten Verschiebung des Starts der Bakkt-Plattform, da noch keine Zustimmung der Aufsichtsbehörden vorliegt, könnten zwar auch eine Rolle spielen. Allerdings gab es diese Gerüchte schon vor drei Tagen. Sollte diese Genehmigung nun doch kommen, dürfte es zu einem großen Kurssprung am Kryptomarkt kommen. Und eigentlich erscheint es auch unwahrscheinlich, dass die vom Betreiber der weltgrößten Börse (New York Stock Exchange) initiierte Plattform die Genehmigung nicht erhalten soll. Zumal es ja schon seit einem Jahr Bitcoin-Futures an zwei amerikanischen Börsen gibt.

Auch die zuletzt sehr gut gelaufenen Altcoins haben heute dicke Minuszeichen von meist über 10%. Gestern lief der Tradingdepotwert Ethereum (ETH) bis auf einen Höchstkurs von über 163 USD und konnte sich damit in neun Tagen verdoppeln. Dadurch wurde gestern auch das Verkaufslimit von 150 USD im Tradingdepot erreicht. Ethereum kam im Laufe des Tages dann auch sehr stark unter Druck und fiel im Tief bis unter 125 USD (vgl. ETH-Tageschart unten). Aktuell notiert der Preis bei 128,7 USD mit einem Minus von 15% im 24h-Vergleich. Nachdem die 15 ETH im Tradingdepot bei 150 USD verkauft wurden, werden nun 8 ETH zum aktuellen Preis von 128 USD wieder neu ins Tradingdepot aufgenommen. Für weitere 8 ETH wird ein Kauflimit von 105 USD gesetzt.

Bei IOTA wurde heute das gestern empfohlene Kauflimit für 3.000 Stück bei 0,34 USD erreicht. Auch hier kam der Preis nach dem Bullrun deutllich zurück (vgl. IOTA-Monatschart ganz unten).

23.12.2018, 21:10

Nach den Tiefstständen beim Bitcoin (BTC) von knapp über 3.200 USD kam es zu einer schnellen Aufwärtsbewegung, die dem BTC ein Plus von über 30 Prozent in nur sechs Tagen bescherte – ein lange nicht mehr gesehener Run. In der Spitze wurden dabei bei Bitfinex wieder 4.300 USD erreicht (vgl. BTC-Monatschart unten). Nachdem die Preise gestern und vorgestern auch wieder unter die Marke von 4.000 USD fielen, kann sich der Preis heute wieder über dieser Marke etablieren. Aktuell notiert der BTC bei 4.075 USD mit einem Plusvon 0,5% im 24h-Vergleich. Nachdem es gerade noch nach dem Untergang von Bitcoin & Co ausgesehen hatte, werden nun wieder verstärkt positive Stimmen laut. Interessant könnte nächste Woche der Freitag (28.12.) werden, denn dann laufen die CME-Futures wieder aus.

Ein wichtiger Schritt beim Zusammenwachsen des Banken- und Kryptosektors steht bevor. VCTRADE, die vom japanischen Bankriesen SBI Holdings ins Leben gerufene Kryptobörse, listet auf seiner Handelsplattform BTC, ETH und XRP. Seit vorgestern akzeptiert VCTRADE Einzalungen in diesen drei Kryptowährungen. Der tatsächliche Handelsstart ist zwar noch nicht bekannt. Die Verantwortlichen von SBI sind sich aber ziemlich sicher, dass VCTRADE schnell zur weltweit größten Kryptobörse aufsteigen wird. In diesem Zusammenhang könnte es einen Schub bei XRP geben. Vor drei Monaten gab es bereits einen Kurssprung bei XRP im Zusammenhang mit dem Ripple-Produkt xRapid, das insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen die Finanzwelt revolutionieren soll. Der XRP-Preis verdreifachte sich dabei innerhalb von drei Tagen. In der Folge flachte zwar die Euphorie wieder ab. Jedoch könnte XRP bei einem Start von VCTRADE wieder verstärkt in den Fokus der Spekulanten kommen. Denn SBI setzt schon seit längerem auf XRP. So wurde XRP als erste Kryptowährung bei SBI Virtual Currencies eingeführt.

Auch die Altcoins sind heute deutlich im Plus. Bei den Top20 sind nur die zuletzt sehr gut gelaufenen Waves leicht im Minus. Top-Performer sind heute unser Tradingdepotwert Ethereum (ETH). Im Verlauf stieg der ETH-Preis heute bereits bis auf 139 USD in der Spitze – gegenüber dem Tiefstkurs von gestern ein Plus von 27%. In der Folge gab der Preis heute aber wieder nach und notiert aktuell bei 132 USD – immer noch ein Plus von 11,5% im 24h-Vergleich. Auch die Wochenperformance von fast 50% kann sich sehen lassen. Überhaupt lohnt sich wieder einmal ein Blick auf die Wochenperformance der Top20 (vgl. Übersicht unten). Spitzenreiter bei den Top20 ist Bitcoin Cash (BCH) mit einem Plus von 142%. Mit 38% ist auch die andere Bitcoin Cash-Fork Bitcoin SV (BSV) unter den Spitzenreitern der Woche. Sehr fast sind auch TRON  und IOTA mit einem Plus von 59% bzw. 65%.

Bei IOTA beflügeln positive Aussagen über die Zusammenarbeit mit dem Autohersteller Audi. Die Ergebnisse des fünfmonatigen Projekts zu Lösungen im Bereich Internet of Things, Mobilität und Automotive wurden vor einem ausgewählten Publikum in Ingolstadt und Berlin präsentiert. Interessant ist hier ein Blick auf den Log-Chart in diesem Jahr (vgl. IOTA-Log-Chart unten). Hier wurde gerade die Abwärtstrendlinie gebrochen. Von daher ist IOTA jetzt eine gute Tradingchance, wenn der Kryptomarkt weiter bullish bleibt. Der aktuelle Kurs liegt bei gut 0,37 USD. Wir legen deshalb ein Kauflimit für 3.000 Stück in das Coin Stars Tradingdepot zu 0,34 USD (Bitfinex-Preise).

18.12.2018, 22:10

Nachdem der Bitcoin (BTC) in den vergangenen Tagen mehrfach die Marke von 3.200 USD testete, zogen die Preise gestern um über 10% an. Heute bewegten sie sich meist in dem Bereich zwischen 3.600 und 3.700 USD. Aktuell notiert er bei 3.620 USD mit einem Minus von 0,6% im 24h-Vergleich. In den vergangenen Wochen gab es mehrfach kurzfristige deutliche Kursanstiege, nur um danach wieder auf neue Tiefststände zu fallen (vgl. BTC-Monatschart unten). Von daher ist eine Trendwende noch nicht zu sehen. Zwar weisen erste Kommentatoren bereits auf die interessante Tatsache hin, dass der Kryptomarkt nun gegenläufig gegen die sehr schwachen Aktienbörsen und andere Assets wie Öl läuft. Dies hätte man eigentlich vor einigen Monaten auch so erwarten können. Allerdings gab es bei den sehr schwachen Aktienbörsen der vergangenen Monate nicht nur sehr schwache Kryptopreise, es gab dort sogar einen Crash. Von daher relativieren sich solche Aussagen. Langfristig könnte es aber zu einer negativen Korrelation traditioneller Assetklassen wie Aktien zu Kryptowährungen kommen. Dies würde implizieren, dass deutlich steigende Aktienkurse eher mit schwächeren Preisen am Kryptomarkt einhergingen und umgekehrt.

Bei den Altcoins der Top20 wechseln sich Plus- und Minuszeichen ab. Mit einem spektakulären Sprung um 38% kam Waves (WAVES) neu in Liga der zwanzig höchstkapitalisierten Kryptowährungen und steht dort aktuell auf Platz 19. Der Coin hatte vor vier Tagen die 200-Tagelinie durchbrochen. Als ein Grund wird die Aufnahme des Handels von Waves gegen Tether (USDT) genannt. Neben Waves wurden auch ChainLink (LINK) neu gegen USDT gelistet. Die Kurse von LINK stiegen in den vergangenen Tagen ebenfalls deutlich an.

13.12.2018, 21:50

Seit drei Tagen schwankt der Bitcoin (BTC) um die Marke von 3.500 USD. Heute Abend gab es dann einen kleinen kurzfristigen Einbruch um 150 USD (vgl. 5-Tageschart unten). Aktuell notiert er bei 3.330 USD (Bitfinex-Preise) mit einem Minus von 5,8% im 24h-Vergleich. Bei den Altcoins sieht die Lage ähnlich aus, die Preise sind in eine Seitwärtsbewegung eingeschwenkt. Auch hier sind mit dem BTC-Rückgang am Abend die Preise aber deutlich zurückgekommen. So notiert ETH aktuell bei unter 87 USD , NEO bei 5,70 USD und IOTA bei 0,21 USD.

Das alte Jahr geht zu Ende und es wird immer fraglicher, ob es vor Weihnachten noch zu einem Turnaround an den Kryptomärkten kommt. Die Kryptoportfolios zeichnen sich durch drastische Kursverluste aus, die zum Jahresende alleine schon aus steuerlichen Erwägungen realisiert werden sollten. Trotzdem sollte man im ersten Quartal des neuen Jahres auf eine massive Rally gefasst sein. Der Mutterkonzern der New Yorker Börse wird den Handel mit den physisch gedeckten Bitcoin-Futures über die Plattform Bakkt Ende Januar starten. Die amerikanische Technologiebörse Nasdaq nimmt im ersten Halbjahr ebenfalls den Handel mit Bitcoin-Futures auf. Die amerikanische Börsenaufsicht CFTC, die für die Regulierung von Derivaten zuständig ist, denkt nun auch über die Genehmigung von Ethereum-Futures nach. Der Einstieg der institutionellen Großanleger, auf den der Markt schon lange wartet, wird durch Ereignisse wie diese forciert.

Auch Privatanlegern wird in 2019 wohl ein leichterer Einstieg ohne den Umweg über die Kryptobörsen möglich sein. So gibt es ja schon Open-End-Zertifikate und Mini-Futures auf den Bitcoin. Auch das lange Warten auf Bitcoin-ETFs könnte in 2019 ein Ende haben. Jedenfalls dürften diese Zutaten auf den tiefen Kursniveaus ein hochexplosives Gemisch entstehen lassen, das zu einer Verdoppelung oder Verdreifachung der Preise im ersten Quartal führen könnte. Die enormen Chancen werden bei der derzeitigen Tristesse aber noch ausgeblendet.
Dabei gibt es durchaus positive Zeichen, die auf einen Bullrun zu Jahresbeginn hinweisen. So weist eine Studie der Universität Cambridge auf einen Anstieg der Nutzerzahlen bei den Kryptobörsen hin. Das ist in Anbetracht des Bärenmarktes schon erstaunlich. So hat sich die Zahl der verifizierten User an den Kryptobörsen gemäß dieser Untersuchung in den ersten drei Quartalen 2018 fast verdoppelt. Dabei soll es sich v.a. um Privatinvestoren handeln.

9.12.2018, 21:25

Heute Nacht machte der Bitcoin (BTC) wieder einmal einen Kurssprung um 10% innerhalb weniger Minuten und erreichte bei Bitfinex in der Spitze 3.800 USD. Danach kam der Preis wieder zurück und schwankte im Tagesverlauf um die 3.500 USD. Seit dem Nachmittag kam es zu einem sukzessiven Anstieg, wobei am Abend erneut fast 3.800 USD erreicht wurden. Aktuell notiert der BTC-Preis bei 3.700 USD und verzeichnet damit ein Plus von 8,4% im 24h-Vergleich (vgl. Monatschart unten). Inwieweit der Anstieg nur eine Verschnaufpause vor einem neuen Rutsch ist oder ein nachhaltiger Anstieg, wird sich zeigen. Eine seriöse Einschätzung ist kaum möglich. Die großen Hoffnungen liegen im nächsten Jahr mit dem erwarteten Einstieg institutioneller Investoren.

Gründe für den Kursanstieg sind nicht so leicht zu finden, das war beim jüngsten Absturz nicht anders. Als einfachsten Grund zu nennen wäre ein Rebound, wie er nach solchen Abstürzen normal ist. Zum anderen wird über einen Short Squeeze spekuliert. Das wäre durchaus plausibel, denn die Short-Positionen sind zuletzt auf Rekordniveau gewesen (vgl. Monatschart der Shortpositionen bei Bitfinex unten).

7.12.2018, 21:50

Wie gestern befürchtet, ist der Bitcoin (BTC) nun auch durch den zuletzt gebildeten Boden um die 3.700 USD (Bitfinex-Preise) gebrochen. Im asiatischen Handel gab es heute Nacht dann wieder einen Flash Crash um rund 10% innerhalb einer Stunde. Nachdem sich der BTC dann im Tagesverlauf zwischen 3.400 und 3.475 USD bewegt hat, ist er am Nachmittag dann weiter abgerutscht bis unter 3.300 USD. Am Abend gab es dann einen Kurssprung um 10% innerhalb von wenigen Minuten auf über 3.600 USD. In der Folge sind die Kurse wieder rückläufig, der BTC notiert aktuell bei 3.440 USD mit einem Minus von 7,7% im 24h-Vergleich (vgl. Monatschart unten). Insgesamt spiegeln diese enormen Preisfluktuationen natürlich große allgemeine Verunsicherung wieder. Bei den Altcoins sind die Minuszeichen im Durchschnitt etwa auf dem Niveau von BTC. Schwächster Coin unter den Top20 ist EOS mit -10%.

Der Markt befindet sich seit Mitte November wieder in einem  extremen Crashmodus. „Fundamentale“ Gründe dafür sind derzeit nicht zu sehen. Die erneute Verschiebung des ETF-Antrags von VanEck/SolidX auf den 27. Februar wurde erwartet. Der Termin wird dann auf jeden Fall spannend, denn die SEC-Kommission hat nun den rechtlich möglichen Aufschiebungszeitraum voll ausgeschöpft und muss deshalb eine Entscheidung treffen. Enttäuschend ist, dass der Kryptomarkt im Einklang mit den sehr schwachen internationalen Aktienbörsen in die Knie geht. Eigentlich galt der BTC einmal als digitale Alternative zum Gold. Davon ist derzeit nichts mehr zu sehen. Während der leicht anziehende Goldpreis seinen zuletzt etwas demolierten Ruf als sicherer Hafen wieder ein bisschen aufpoliert, findet beim Bitcoin eine gigantische Wertvernichtung statt. Das wird sich zwar wieder ändern, fraglich ist nur von welchem Niveau.

Generell ist es in der aktuellen Situation sehr schwierig, am Kryptomarkt zu agieren.  Das gestern vorgestellte Chart-Szenario ist durch den Einbruch hinfällig geworden. Mit dem neuerlichen Kursrutsch wird der BTC wahrscheinlich in den schon mehrfach erwähnten Bereich von 2.500 bis 3.000 USD absinken.  Für hartgesottene Trader könnten  Abstauberlimits in dieser Region interessant sein, denn bei einem Absinken in diesem Bereich könnte eine starke Gegenreaktion kommen. So könnte man z.B. für den BTC ein Abstauberlimit bei 2.800 USD legen, für ETH bei 70 USD oder für NEO bei 4,50 USD.

6.12.2018, 22:10

Der Bitcoin (BTC) hat sich in den vergangenen zwei Tagen wieder auf Talfahrt begeben. Heute erreichte er bei Bitfinex bereits Preis von unter 3.640 USD am Abend, bevor eine leichte Erholung einsetzte. Aktuell notiert der BTC bei 3.720 USD mit einem Minus von 2,5% im 24h-Vergleich. Wirklich relevante News, die den erneuten Kursrutsch erkären könnten, gibt es allerdings nicht. Auch die Altcoins sind extrem schwach. Ethereum (ETH) notiert das erste Mal seit eineinhalb Jahren wieder im zweistelligen Bereich und notieren aktuell bei gut 98 USD. Seit den Spitzenpreisen von rund 1.400 USD im Januar hat ETH nun rund 93% verloren.

Das Chartbild des Bitcoins könnte aktuell für eine W-Formation sprechen. Diese zeichnet sich aus durch massive Kursrückgänge (Einbruch um die 50 Prozent seit Mitte November), eine starke zwischenzeitliche Erholung (Ende November 20 Prozent in einer Woche) und einen erneuten Rückgang auf das vorherige Tief (hier stehen wir gerade). Es bildet sich also ein stabiler Doppelboden als Basis für den folgenden deutlichen Anstieg. Wird dann das Hoch der Zwischenerholung übertroffen, gilt das als Indiz für einen neuen starken Aufwärtstrend. Dieser könnte dann bis zu den Punkten (4) oder (5) in untenstehendem Chart führen. Allerdings: Der aktuelle BTC-Preis liegt auf dem Boden (3). Die Gefahr, dass der Boden nicht hält, ist sehr groß. Dann besteht die Gefahr des nächsten großen Rutsches, der bis in den Bereich von 2.500 bis 3.000 USD führen könnte.

Kommt der Turnaround also noch in diesem Jahr? Nicht unwahrscheinlich, wenngleich die schon mehrfach erwähnten Steuereffekte zu beachten sind. Denn vor dem Jahreswechsel wird es für viele Investoren sinnvoll sein, die enormen Verluste in diesem Jahr steuerlich zu realisieren und die Positionen dann wieder zurückzukaufen. Es gibt auch eine neue Möglichkeit für Bitcoin-Anleger in Deutschland: Vontobel emittierte in der vergangenen Woche erstmals in Deutschland Mini-Futures auf den Bitcoin, zwei Long- und zwei Short-Futures. Vorteil: Anleger können diese wie andere Zertifikate problemlos handeln und brauchen kein Konto bei einer Kryptobörse. Nachteil: Der Spread ist deutlich größer als beim Direkthandel.

3.12.2018, 21:00

Nachdem der Bitcoin (BTC) gestern wieder in den Bereich zwischen 4.200 und 4.300 USD bei Bitfinex zurückkehren konnte, gaben die Preise heute wieder deutlich nach. Aktuell notiert der BTC bei 3.910 USD mit einem Minusvon 6,5% im 24h-Vergleich. Besondere Gründe für die bröckelnden Preise sind nicht ersichtlich. Ein Blick auf den Monatschart zeigt, dass das angedachte Chart-Szenario zunächst eingetreten ist. Durch die aktuellen Preisrückgänge ist es nun aber nicht mehr relevant. Vielmehr könnten die Preise auch noch einmal die Tiefststände bei 3.700 USD testen (vgl. BTC-Monatschart unten). Wichtig wäre dann, dass diese halten. Denn sonst besteht die Gefahr eines Durchrutschens, das durchaus bis in den Bereich von 2.500 bis 3.000 USD führen könnte.

Auch die Altcoins sind heute sehr schwach. Die größten Minuszeichen finden sich bei EOS und den Privacy Coins Zcash und Monero mit jeweils 11%.  Ripple (XRP) sind mit einem Minus von 4% der „stärkste“ Coin unter den Top20. Ripple-CEO Garlinghouse ist optimistisch, dass die Banken bis Mitte nächsten Jahres Custody-Lösungen entwickeln werden, um digitale Vermögenswerte wie XRP sicher aufbewahren zu können.

1.12.2018, 21:35

Nach den jüngsten Kursanstiegen bewegen sich die Preise an den Kryptomärkten heute primär seitwärts. Der Bitcoin (BTC) erreichte heute bei Bitfinex heute Mittag in der Spitze fast 4.500 USD. Danach schwächte er sich wieder etwas ab und schwankte meist zwischen 4.300 und 4.400 USD.  Aktuell notiert der BTC bei 4.260 USD mit einem Minus von 3,1% im 24h-Vergleich. Bei den Altcoins gibt es meist Minuszeichen um die 5%. Auffallend schwach sind heute EOS mit einem Minus von über 11%.

Interessant erscheint auch, dass viele Altcoins gegenüber dem BTC einen Boden gebildet haben. Dies ist beispielhaft im Chart unten für die Preise von ETH, EOS und IOTA gegenüber dem BTC dargestellt.

Andere haben in der zweiten Novemberhälfte noch einmal zusätzliche Einbußen gegenüber dem BTC erlitten. Dies sind z.B. die in Asien beliebten Coins NEO und OmiseGO (OMG), wie der untenstehende Chart zeigt. Bei einer weiteren Erholung von BTC könnten diese deswegen auch überproportional profitieren. Beide Coins haben wir deshalb auch in das Coin Stars Tradingdepot aufgenommen.

29.11.2018, 20:45

Nach den jüngsten Kursanstiegen bewegen sich die Preise an den Kryptomärkten heute primär seitwärts. Der Bitcoin (BTC) erreichte heute bei Bitfinex am Mittag in der Spitze fast 4.500 USD. Danach schwächte er sich wieder etwas ab und schwankte meist zwischen 4.300 und 4.400 USD.  Aktuell notiert der BTC bei 4.260 USD mit einem Minus von 3,1% im 24h-Vergleich. Bei den Altcoins gibt es meist Minuszeichen um die 5%. Auffallend schwach sind heute EOS mit einem Minus von über 11%.

Bisher läuft alles nach dem vor zwei Tagen vorgestellten Muster (vgl. BTC-Monatschart unten). Die Preise könnten noch ein paar Tage seitwärts laufen, bevor es dann zum Ausbruch nach oben kommen könnte. Dieser könnte dann durchaus heftiger sein mit einem Plus von bis zu 30%. Allerdings bleibt der Markt nach den großen Kurseinbrüchen verunsichert, was kein schlechtes Zeichen sein muss. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, dass die Preise noch einmal einknicken. Die Gefahr bleibt bestehen, zumal es vor Weihnachten noch zu kurzfristigen Verlustrealisierungen aus Steuergründen kommen könnte. Trotzdem werden im Tradingdepot derzeit keine Stopplimits gesetzt.

28.11.2018, 21:25

Time to buy and trade – now! Die Überschrift vor drei Tagen traf voll ins Schwarze. Heute sprang der Bitcoin (BTC) auf 4.380 USD – ein Plus von 14,5% im 24h-Vergleich. Auch das gestern aufgezeigt Chart-Szenario ist bereits über Nacht eingetreten (vgl. Monatschart unten). Die Preise sind nun auf das Niveau der rechten Nackenlinie der umgedrehten Kopf-Schulter-Formation gesprungen. Von daher sollten sie nun zunächst seitwärts laufen im Bereich zwischen  4.200 und 4.500 USD. Allerdings würde es auch nicht verwundern, wenn es gar nicht lange zu einer Seitwärtsbewegung kommt. Der asiatische Markt könnte sich heute Nacht in den kurzfristigen Bull Market einreihen und die Preise weiter nach oben treiben. Die nächsten Hürden wären dann 4.700 und 5.000 USD und in der Folge ein schneller Move bis in den Bereich um 5.600 USD. Trotzdem sollte man sich nicht von vorschneller Euphorie leiten lassen, denn Rückschläge sind natürlich trotzdem möglich. Die Altcoins sind heute ebenfalls knüppelfest. Die größten Kursgewinne unter den Top20 verzeichnen heute TRON mit +31% und NEO mit +22%.

Was sind die Gründe für den Bullrun? Zum einen ist der Markt nach dem drastischen Absturz natürlich reif für einen Rebound gewesen. Zum anderen stehen die Zeichen ganz klar auf eine Öffnung des Kryptomarktes für institutionelle Anleger. Die Nasdaq will nun der CME und CBOE folgen und laut einem Bericht von Blloomberg bereits im ersten Quartal 2019 den Handel mit Bitcoin-Futures aufnehmen. Marktbeobachter sehen dies auch als Signal für einen Bitcoin-Bullrun, zumal die Bakkt ja Ende Januar ebenfalls den Handel mit Bitcoin-Futures aufnehmen will, die dann sogar physisch gedeckt werden. Seit der vergangenen Woche wird auch ein ETP (Exchange Traded Product) auf einen Kryptobasket aus Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin an der SIX Swiss Exchange unter dem Tickersymbol HODL gehandelt. Nachdem mehrfach ETFs auf Bitcoin von der SEC abgelehnt wurden, ist dies nun der weltweit erste zugelassene ETF-ähnliche Wertpapierhandel an einer großen Börse. Jedenfalls ist die Entwicklung der Einbindung von Bitcoin & Co in das traditionelle Finanzsystem nicht zu übersehen.  Positiv  ist auch die Ankündigung der zuletzt wieder in der Kritik stehenden Kryptobörse Bitfinex, den Handel von  Tether nun direkt gegen den USD und auch gegen Euro anzubieten. Dies könnte den jüngst wieder aufgekommenen Spekulationen um Unregelmäßigkeiten bei Tether und Bitfinex etwas den Wind aus den Segeln nehmen.

Im Coin Stars Tradingdepot nehmen wir nun zusätzlich mit OmiseGO  (OMG)einen alten Bekannten neu auf. Wir nehmen hier 800 Stück zum aktuellen Preis von 1,64 USD neu auf. Zum v.a. in Asien beliebten Coin vgl. unseren Artikel vom 25.6. OmiseGO gilt als eines der ehrgeizigsten Projekte im Ethereum-Netzwerk und hat zuletzt Fortschritte bei der Entwicklung von Plasma gemacht und sieht sich in seiner Roadmap auf Spur. Charttechnisch hat OMG sehr großes Potential nach dem Absturz. Der Coin hat sich seit Mai im Preis mehr als gezehntelt und einen riesigen Abstand zur 200-Tagelinie, die derzeit bei 5,75 USD verläuft (vgl. Chart unten).

Mit der OMG-Aufnahme hat das Tradingdepot nun noch einen Cashanteil von rund 18%. Außerdem werden die beiden laufenden Verkaufslimits erhöht: Ethereum (ETH) von 134 auf 150 USD und NEO von 9,20 auf 10,60 USD.

27.11.2018, 21:35

Die Erholung am Kryptomarkt war nur von kurzer Dauer. Nach den Kursgewinnen vorgestern kamen die Preise gestern wieder zurück und bewegen sich nun auf dem niedrigen Niveau seitwärts. Der Bitcoin (BTC) notiert bei 3.800 USD mit einem Minus von 0,5% im 24h-Vergleich.  Ein Blick auf den Monatschart unten zeigt, dass die Kurse kurzfristig zunächst ihren Boden im Bereich zwischen 3.600 und 4.000 USD gefunden haben könnten. Diesen Bereich hatten wir bereits vor zwei Wochen bei BTC-Preisen von 5.800 für möglich gehalten (vgl. Artikel vom 14.11.). Evtl. bildet sich jetzt eine umgedrehte Kopf-Schulter-Formation wie im Juni/Juli aus. In diesem Fall könnte ein Ausbruch dann einen Anstieg in den Bereich 5.600 – 6.000 USD auslösen, der im Dezember zum Tragen kommen könnte. Ein erster Anstieg würde dann zunächst bis auf ein Niveau um 4.400 USD laufen.

In Anbetracht der jüngsten extrem schwachen Kursentwicklung gibt es aber auch einige Stimmen, die eine Akkumulation von Bitcoin und anderen Kryptowährungen durch institutionelle Anleger vermuten. Es werden v.a. Käufe über die OTC-Märkte vermutet, über deren Handelsvolumina wenig bekannt ist. Ab dem 24. Januar nächsten Jahre will die von der Intercontinental Exchange (ICD) betriebene Bakkt physisch gedeckte Bitcoin-Futures handeln. Allgemein wird hier ein positiver Einfluss auf den Bitcoin erwartet, da die Bitcoins ja am Spotmarkt gekauft werden müssen. Experten können sich hier bis Ende des ersten Quartals 2019 Preise von 10.000 USD vorstellen, was eine Verdreifachung des Preises bedeuten würde. Daneben zeigte sich Bakkt nun in einem Tweet auch offen für physisch gedeckte Futures auf andere Krypotwährungen. Dies dürfte zunächst Ethereum und Ripple betreffen, je nach Kundenfeedback könnten das aber auch noch andere Coins sein. Hier dürfte es in diesem Fall im nächsten Jahr ähnliche Spekulationen geben wie um neue auf Coinbase gehandelte Coins in diesem Jahr, die dann kurzfristig oft enorm angezogen sind.

Auch die Altcoins sind von Minuszeichen geprägt. Bei Ethereum (ETH) gab es in den vergangenen Wochen große Abgaben von ICOs, zuletzt sollen es 10 bis 20 Tausend Stück pro Tag gewesen sein.  Allerdings unterscheidet sich die negative Performance von ETH nicht signifikant von der durchschnittlichen der Top20.

Im Coin Stars Tradingdepot wurde vorgestern das Verkaufslimit für die Hälfte (0,3 Stück) der BTC-Position bei 4.040 USD erreicht. Die Cashposition im Depot erreicht damit aktuell wieder %.  Für die 0,3 Stück BTC wird nun ein Rückkauflimit bei 3.700 USD gelegt. Die beiden Verkaufslimits für ETH (134 US) und NEO (9,20 USD) bleiben unverändert.