In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

Informationen sofort erhalten ? Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie gratis und ohne jede Verpflichtung den täglichen Newsletter!

Sie bekommen i.d.R. an allen sieben Tagen der Woche aktuelle Informationen zur Entwicklung an den Märkten für Kryptowährungen.

* Pflichtfeld





17.3.2019, 20:35

Der Bitcoin (BTC) hat gestern den nachhaltigen Sprung über die Marke von 4.000 USD bei Bitfinex geschafft. In der Spitze kletterte der Preis bis auf 4.160 USD. Danach kam der Preis wieder etwas zurück und schwankt um die 4.050 USD. Aktuell notiert der BTC bei rund 4.080 USD.

Zuletzt hatte der BTC das größte Umsatzvolumen seit einem Jahr. Das Umsatzvolumen hat sich auch gegenüber den Volumina vor einigen Wochen erheblich erhöht – ein positives Zeichen. Denn beim BTC wie auch bei anderen Kryptowährungen sind steigende Umsatzvolumina mit einem steigenden Preis verbunden. Die aktuelle Situation sieht charttechnisch sehr interessant aus (vgl. BTC-Jahreschart unten). Seit Anfang Februar hat sich ein kleiner Aufwärtstrend etabliert. Auf dem Niveau um 4.400 USD  (alles auf Basis der Bitfinex-Preise) gibt es einen größeren Widerstand. Wird dieser durchbrochen, könnte alles sehr schnell gehen. Denn über diesem Bereich bis in den Bereich unseres damaligen Stopplimits für das Tradingdepot gibt es keine Widerstände und es könnte deshalb zu einem schnellen Bullrun kommen. Als zusätzlicher Katalysator dürfte ein Durchbruch durch die 200-Tagelinie wirken, die derzeit bei 4.920 USD verläuft. Ein Move vom derzeitigen Niveau bis in den Bereich unseres alten Stopplimits würde immerhin ein Plus von 50% für den BTCbedeuten. Viele Altcoins würden bei diesem Szenario noch deutlich mehr zulegen. Wir halten es für nicht unwahrscheinlich, dass dieses Kursniveau bereits im Mai/Juni erreicht werden kann. Es wird also spannend!

Bei den Altcoins sind auch deutliche Gewinne zu sehen, die meist deutlich über denen von Bitcoin liegen.  Im Wochenvergleich hat der BTC rund 2,4% zugelegt. Von den Top20-Coins hatten Bitcoin Cash (+17,7%), Ontology (+16,6%), Cardano und Stellar (beide rund +12%) die größten Zuwächse im Wochenvergleich. Die Outperformance der Altcoins bei einer weiteren BTC-Aufwärtsbewegung dürfte anhalten. Interessant ist auch, dass die ersten Top20-Coins die 200-Tagelinie durchbrochen haben: Unser Tradingdepotwert Litecoin (LTC), Binance Coin (BNB), Tron (TRX) und Maker (MKR). Litecoin hat das von uns erwartete Golden Cross jetzt gebildet, was dem Preis weiteren Schub geben könnte und ihn zunächst in den Bereich von 70 USD treiben könnte (aktuell 62 USD) (vgl. LTC-Jahreschart unten). Der Binance Coin konnte nach dem vor zwei Wochen gebildeten Golden Cross einen Satz von fast 50% machen. Nun könnte auch bei vielen Altcoins ein Angriff auf die 200-Tagelinie beginnen. Bei Ethereum (ETH) liegt sie z.B. aktuell nur noch bei 162 USD, der aktuelle ETH-Preis beträgt 142 USD.

11.3.2019, 21:40

Der Bitcoin (BTC) bewegt sich aktuell weiter seitwärts. Aktuell notiert er bei 3.940 USD mit einem Minus von 1,4% im 24h-Vergleich. Bei den Altcoins der Top20 fallen heute Cardano (ADA) mit einem Plus von 4,7% und wieder einmal der Binance Coin (BNB) mit einem Plus von 2,3% auf.

Ein großes Diskussionsthema bleibt derzeit der mögliche Einstieg der großen Webplattformen in den Kryptomarkt. Facebook hat mit Chainspace gerade ein Blockchain-Startup gekauft. Gerüchte über eine eigene Währung gibt es hier schon länger. Einige Beobachter erwarten, dass die Facebook-Tochter Whatsapp bis zum Sommer einen Stable-Coin herausgeben könnte. Letztlich hat Facebook damit auch das Ziel, der Multifunktionalität der chinesischen Super-App WeChat näherzukommen. Auch andere große Webplattformen wie Google und Amazon möchten in die eigentlich den Banken vorbehaltene Welt der Abwicklung von Finanztransaktionen eindringen, die dann außerhalb des traditionellen Banksektors und ohne das SWIFT-System ablaufen. Ein Barclays-Analyst sieht hier schon riesige zusätzliche Erträge für Facebook kommen, die dann auch die Aktie stimulieren würde. Auch bei Amazon wird schon länger spekuliert über einen eigenen Coin oder die Integration von Bitcoin als neue Zahlungsalternative. Der größte US-Einzelhändler Kroger hat gerade für den nächsten Monat die Zahlungsmöglichkeit per Visacard gestoppt. Grund: die hohen Kosten.

Schnelle und kostengünstige länderübergreifende Geldtransfers sind ein Thema, das Kryptowährungen sowohl für Unternehmen wie Privatpersonen attraktiv macht. So arbeitet der brasilianische Finanzdienstleister BeeTech Global mit RippleNet. Dadurch kann er die Überweisungen viel günstiger anbieten als z.B. Western Union, wo bis zu 10% des Transferbetrags an Gebühren zu zahlen sind. Auch sind die Zahlungen viel schneller als beim SWIFT-System, das von Banken seit mehr als einem halben Jahrhundert benutzt wird.  Allerdings testet jetzt auch SWIFT selbst blockchainbasierte Systeme für den Geldtransfer. XRP, die Kryptowährung von Ripple, soll nun durch Integration in WooCommerce weiter nach vorne gebracht werden. WooCommerce zählt zu den führenden Zahlungsplattformen im Internet und wird von rund 3,3 Mio. Websites genutzt.

In diesem Zusammenhang könnte Ripple (XRP) interessant werden. Zwar gab es immer wieder Kontroversen um Ripple (z.B. die Vorwürfe, dass XRP nicht registrierte Securities sind, Insider Trading oder gar ein Pump and Dump). Ripple hat aber auch sehr wichtige Unterstützer wie Binance oder den japanischen Finanzriesen SBI Group.  Charttechnisch könnte der Coin in Kürze aus dem zuletzt gebildeten kurzfristigen Dreieck nach oben ausbrechen (vgl. 3-Monatschart unten).

Unser Highflyer Ravencoin (RVN) kam zuletzt wieder sehr deutlich zurück. Der Coin, den wir am 2.3. bei 0,0205 USD als spekulativen Kauf empfahlen, stieg in der Spitze am 8.3. bis über 0,038 USD und damit um über 85% in 6 Tagen (vgl. RVN-Monatschart unten). Am 7.3. hatten wurde allerdings schon das Verkaufslimit für die Hälfte der Position bei 0,032 USD erreicht – ein Kursgewinn von 50% in 5 Tagen. Wer unseren Tipps gefolgt ist, kann deshalb dem Kursrutsch vom Hoch ohne Hektik zusehen. Denn es könnte durchaus – ähnlich wie im Oktober – noch zu einem weiteren Höhenflug kommen. Aktuell notiert RVN bei knapp 0,025 USD.

7.3.2019, 19:00

Der Bitcoin (BTC) kämpft aktuell weiter mit der Marke von 4.000 USD (Bitfinex-Preise). Heute hat er sich erneut bis knapp an diese Marke herangekämpft. Aktuell notiert er bei 3.970 USD mit einem Plus von 0,3% im 24h-Vergleich.
Der positive Newsflow für Bitcoin & Co hält an.

  • So gibt es Spekulationen im Zusammenhang mit einem der größten US-Einzelhändler Kroger.  Die nach Umsatz größte Lebensmittel-Supermarkt-Kette der USA hat kürzlich angekündigt, dass sie Zahlungen mit der Visacard ab nächsten Monat stoppen wird. Offensichtlich sind Kroger die sehr hohen Transaktionsgebühren zu hoch. Deshalb wird nun darüber diskutiert, ob Kroger statt Visa-Zahlungen die Möglichkeit zu Zahlungen mit Bitcoin anbieten wird. Sollten sich diese Spekulationen bewahrheiten, könnte das dem BTC-Preis substanziellen Schub verleihen.
  • Daneben wird gerade wieder verstärkt darauf verwiesen, dass der Use Case von Bitcoin in eher unterentwickelten Ländern in naher Zukunft stärker zum Tragen kommen wird. Denn dort sind normale Bankkonten vergleichsweise unkomfortabel und teuer. So haben nach einem Elixirr-Report rund 66% der Bevölkerung in Subsahara-Afrika, also den Ländern südlich der Sahara, kein eigenes Bankkonto. Auch in anderen Weltregionen sieht es ähnlich aus. Eine Adaption von Bitcoin in diesen Ländern könnte den Zugang zu Zahlungsmöglichkeiten für Menschen in diesen Regionen massiv verändern. Auch Litecoinkönnte von dieser Entwicklung in Zukunft profitieren.
  • Die vielbeachteten Bitcoin-Wale haben in den vergangenen 60 Tagen nach einem Bericht von Weiss Ratings rund 150.000 BTC akkumuliert.
  • Positiv stimmt auch, dass die Entwicklungsarbeiten bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen erheblich gestiegen sind. Hier zeigen Studien, dass es einen direkten positiven Zusammenhang zwischen der Intensität der Entwicklungsarbeiten und der Performance der Kryptowährungen gibt.
  • Die führende Social-Investing-Plattform eToro wird eine Trading-Plattform mit einem Wallet-Service in den USA starten. Diese soll Kunden in 32 US-Staaten und –Territorien den Handel mit 13 noch nicht benannten Kryptowährungen ermöglichen. Im Laufe des Jahres ist eine globale Kryptobörse namens eToroX geplant.
  • Bisherige Kryptoskeptiker ändern ihre Meinung. So hat der bekannte Wirtschaftshistoriker und Bitcoin-Skeptiker Niall Ferguson bei einem Kongress in Australien dem Bitcoin gerade eine strahlende Zukunft prognostiziert. Er gesteht damit – was ja immer schwerfällt – seine bisherige Fehleinschätzung ein. Es ist nicht der erste Umfaller. Der CEO von JP Morgan Chase, Jamie Dimon, vor über einem Jahr noch die Kryptowährungen verteufelt. Vergangenen Monat hat JPMorgan nun die Entwicklung einer eigenen Kryptowährung abgeschlossen.

Auch das Sentiment bei den Altcoins bleibt gut. Bei den Top20 bleiben Binance Coin (BNB) mit +9,5% und Litecoin (LTC) mit +4,8% sehr fest. Neu in die Top20 kamen heute Ontology (ONT) nach einem Plus von 6,3%. BNB wird schon mit Ethereum in 2017 verglichen. Damals galt ETH als „Coin der ICOs“. BNB ist nun der Coin, um bei Fundraisings auf dem Binance Launchpad zu partizipieren. Nachdem bereits zwei sehr erfolgreiche Fundraisings stattgefunden haben, kommt im März nun das Fundraising für Celer Network.
Ravencoin (RVN) sind heute in die gestern erwartete zweite Aufwärtswelle gelaufen. Das vor drei Tagen empfohlene Verkaufslimit für die Hälfte der Position von 0,000008 BTC wurde heute Morgen erreicht. Dies entspricht rund 0,032 USD. Wer unserem Kaufhinweis gefolgt ist, konnte nun über 50% Kursgewinn in fünf Tagen realisieren. In der Spitze lief RVN sogar bis auf über 0,035 USD (+70% in fünf Tagen). Die Restposition sollten spekulative Trader aber weiter halten. Der Bullrun zeigte weiter frappierende Ähnlichkeiten mit dem im Oktober (vgl. 6-Monatschart unten) und könnte von daher auch noch leicht in Bereiche von über 0,05 USD laufen. Insbesondere wenn sich die jüngsten Spekulationen in Richtung einer alternativen B2B-Handelsmöglichkeit von Security Token verdichten.

6.3.2019, 18:45

Heute vollzog der Bitcoin (BTC) auf dem höheren Niveau eine Seitwärtsbewegung. Im Tagesvergleich liegt er aktuell unverändert gegenüber dem Vortag. Bei den Altcoins der Top20 fallen erneut Litecoin (LTC) und der Binance Coin (BNB) mit einem Plus von über 4% auf. Bei LTC deutet alles auf ein Golden Cross zur Monatsmitte, der Preis könnte dann von aktuell 56 USD schnell bis Richtung 70 USD gehen.

Die vor ein paar Tagen vorgestellten Ravencoin (RVN) liegen aktuell über 30% im Plus. Momentan sieht es nach der Korrektur gestern nach einer zweiten Aufwärtswelle aus (vgl. 6-Monatschart unten). Ähnlichkeiten zur Oktober-Aufwärtsbewegung sind nicht zu übersehen.

Noch ein kleiner Nachtrag: Anfang vergangener Woche war die zweite Crypto Assets Conference, die vom Blockchain Center der Frankfurt School of Finance & Management veranstaltet wurde. Es gab viele interessante Vorträge. Aus dem Vortrag von Austin Alexander von der Kryptobörse Kraken gefiel ein Verweis auf einen Twitter-Beitrag:

Während viele also auf die Jahreshöchstkurse schauen, gehen die Jahrestiefstkurse etwas unter. Wie oben zu sehen, stiegen die Tiefstkurse bis auf 2015 immer – und zwar deutlich. Das bisherige Jahrestief in 2019 wurde laut Coinmarketcap am 7. Februar mit 3.399 USD erreicht. War das schon der Jahrestiefstkurs? Die Chancen, dass es dabei bleibt, stehen unserer Meinung nach nicht so schlecht. Laut Alexander spricht auch der Lauf der Zeit für Bitcoin & Co. Für immer mehr jüngere Leute ist die Funktionalität von Kryptowährungen evident. So funktioniert z.B. für chinesische Studenten eine Bitcoin-Überweisung völlig einfach, während sich ein normaler Banktransfer z.B. in die USA als extrem schwierig überweist. Von daher wird die Adaption fortschreiten. Bitcoin als führende Kryptowährung wird sich dann auch als länderübergreifendes Wertaufbewahrungsmedium immer mehr etablieren können. Aufgrund der Limitierung der Stückzahl kann der Preis in diesem Fall also nur? Genau: Steigen.

5.3.2019, 21:20

Nach den Kursrückgängen gestern wurde diese heute mehr als egalisiert. Der Bitcoin (BTC) notiert aktuell bei 3.950 USD bei Bitfinex mit einem Plus von 3,7% im 24h-Vergleich.Als Grund wird u.a. einen Nachricht über eine Kooperation der künftigen BTC-Futures-Handelsplattform Bakkt und Starbucks. Demnach soll Starbucks mit einer größeren Summe bei Bakkt einsteigen. Außerdem soll Bakkt noch in diesem Jahr bei Starbucks ein Zahlungssystem einführen, mit dem man dort mit BTC zahlen kann. Die Kooperation der beiden Unternehmen wurde generell allerdings schon im August 2018 bekannt.

Auch die Altcoins sind heute deutlich fester. Herausragend sind heute unter den Top20 der Binance Coin mit über +17,8% und Litecoin mit +13,7%. Im Chart von unserem Tradingdepotwert Litecoin (LTC) zeigt sich nun deutlich ein bevorstehendes Golden Cross, wenn der 50-Tage- den 200-Tage-Durchschnitt nach oben durchbricht (vgl. LTC-Jahreschart unten).  Das könnte weitere Dynamik in den LTC-Kurs bringen. Es gab hier zuletzt auch weiter positive News. So könnte die Partnerschaft von Litecoin mit der internationalen Kickboxingorganisation GLORY stimulieren. Litecoin soll die offizielle Kryptowährung der Kampfliga werden, die im Online-Merchandise und bei internationalen Events verwendet werden soll. Außerdem sollen über LTC exklusive veranstaltungsbezogene Privilegien erworben werden können. Außerdem könnte LTC von der Entscheidung der (noch amtierenden) Regierung in Venezuela profitieren, neben Bitcoin auch Litecoin für Überweisungen auf die venezolanische Plattform Remesa zuzulassen. LTC könnte sich gegenüber BTC als „billigere“ Variante für grenzüberschreitende Überweisungen etablieren, zumal auch LTC auf fast allen Kryptobörsen weltweit gehandelt wird. Kritiker verweisen zwar darauf, dass diese Möglichkeit in Venezuela bereits über die Plattform LocalBitcoins besteht und zwar zu deutlich günstigeren Preisen. Dennoch: LTC könnte als BTC-Alternative wieder stärker in den Fokus rücken, da es nur etwas mehr als ein Hundertstel BTC kostet. Das ist zwar ein Fall von Preisillusion, die allerdings im Aktienbereich auch immer wieder zu beobachten ist. Allerdings könnte neben dem Use Case von LTC als sehr schnelles und nahezu kostenloses Zahlungsmittel auch die  Wertaufbewahrungsfunktion an Gewicht gewinnen. Denn LTC hat aufgrund der maximal möglichen Stückzahl von 84 Millionen LTC natürlich auch nur etwas mehr als ein Hundertstel der Marktkapitalisierung von BTC. Daher auch die deutliche Outperformance von LTC gegenüber BTC seit Mitte Dezember (vgl. 3-Monatschart LTC-BTC darunter).

Noch ein Blick auf „den“ Coin der vergangenen drei Monate (wenn man mal bei den Top20 bleibt): Der Binance Coin (BNB) hat sich seit Mitte Dezember verdreifacht. Grund dürfte der herannahende Launch der dezentralen Handelsplattform Binance DEX sein. Denn BNB wird dadurch einen weiteren echten Use Case erhalten. Interessant ist auch ein Blick auf den Chart (vgl. BNB-Jahreschart unten). Die 50-Tagelinie hat vor zwei Tagen die 200-Tagelinie nach oben durchbrochen (Golden Cross). Heute gab es dann einen weiteren kräftigen Move um 20% nach oben. Bei Litecoin könnte eine ähnliche Bewegung bevorstehen, wenngleich sie nicht so heftig wie beim Binance Coin ausfallen könnte.

4.3.2019, 21:20

Der Bitcoin (BTC) ist heute im Verlauf von über 3.900 USD bis auf unter 3.770 USD bei Bitfinex gefallen. Aktuell notiert er bei 3.800 USD mit einem Minus von 2,3% im 24h-Vergleich. Auch die Altcoins sind heute schwach. Die schwächsten Coins der Top 20 im Tagesvergleich sind EOS mit -9% und Maker mit -6,4%.

Der fundamental eigentlich gute Newsflow hatte den Markt im Februar deutlich nach oben getrieben (vgl. 3-Monatschart von BTC unten). In den vergangenen 10 Tagen wurde die aufkommende Euphorie wieder etwas gebremst. Trotzdem sollte es im Laufe des Jahres zu einer deutlichen Aufwärtsbewegung kommen. Gerade wird darauf hingewiesen, dass der BTC im nächsten Bullrun bis in den Bereich von 100.000 bis 340.000 USD steigen könnte, wenn sich die Geschichte wiederholt. Immer wenn der BTC in der Vergangenheit einen Crash um 70% oder mehr vollzogen hat, war das nächste High um das 5,1- bis 16,9-fache höher. Das ist natürlich eine nette Rechnung. BTC-Preise im fünfstelligen Bereich noch in diesem Jahr halten wir aber für durchaus realistisch.

Erneut einer der stärksten Coins sind die vorgestern für spekualtive Anleger empfohlenen Ravencoin (RVN). Heute Nacht stiegen sie in der Spitze umgerechnet in USD bis auf über 0,029 USD an. Das entspricht einem Kursgewinn von über 40% in zwei Tagen in der Spitze. Im Tagesverlauf kam der Coin dann wieder bis unter 0,022 USD zurück und zog dann wieder an. Aktuell notiert er wieder bei 0,0245 USD.  Leser, die dem sehr spekulativen Kauftipp gefolgt sind, sollten für die Hälfte der Position ein Verkaufslimit bei umgerechnet 0,00008 BTC in den Markt legen. Das entspräche beim aktuellen BTC-Preis etwas mehr als 0,03 USD. Verläuft der Bullrun ähnlich wie im Oktober, ist noch einiges an Luft nach oben (vgl. den 6-Monatschart von RVN unten). Zumal die Lösungsmöglichkeiten von Ravencoin in Bezug auf das Handelbarmachen von Security Tokens hier Fantasie bieten. Denn Security Token dürften das große Thema in diesem Jahr werden.

2.3..2019, 18:10

Der Bitcoin (BTC) ist heute wenig verändert bei knapp über 3.900 USD. Auch bei den Altcoins ist wenig Bewegung. Auffallend ist die anhaltende relative Stärke unseres Tradingdepotwertes Litecoin (LTC).

Interessant – wenngleich hochspekulativ – ist aber mit Ravencoin (RVN) ein kleinerer Coin, auf den wir schon mehrfach hingewiesen hatten (vgl. Artikel vom 9.6.2018 mit der Aufnahme ins Tradingdepot und Artikel vom 24.10.2018). Im Oktober gab es hier einen spektakulären Höhenflug um über 300% in 11 Tagen (vgl. Halbjahreschart unten). Auch damals bewegte sich der Gesamtmarkt seitwärts. Nun ist ein ähnliches Muster zu beobachten. Das Plus seit einer Woche nähert sich gerade der Marke von 100%.

Auslöser könnten Meldungen sein, dass zwei neue Tokenarten entwickelt werden, mit denen Security Token frei zwischen gehandelt werden könnten. Security Token sind ja seit einiger Zeit das große Thema. Ein frei zugänglicher Handel ist derzeit aufgrund regulatorischer Schwierigkeiten aber nicht möglich. Die Lösung von Ravencoin soll darauf zielen, das AML- und KYC-Problem bei Security Tokens zu lösen. Sollten die neuen Ravencoin-Token hier eine Lösung bieten, die Security Token außerhalb eines öffentlichen Handels trotzdem handelbar zu machen, könnte dies den RVN-Preis weiter stimulieren. Von daher könnte etwas mehr als Pump and Dump dahinterstecken.

Daneben gab es übrigens gerade neue Börsenlistings von RVN. So kann Ravencoin seit ein paar Tagen bei Vertbase gegen USD und bei CoinAll gegen BTC gehandelt werden.  Gegen BTC gehandelt werden kann er bei Binance und Bittrex. Bei Binance notiert er aktuell bei 0,00000524 BTC (entspricht rund 0,0205 USD). Mit einer Marktkapitalisierung von 60 Mio. USD rangiert er aktuell als Nr. 67. Allerdings sollten sich hier nur wirklich sehr spekulative Anleger mit einer kleinen Position engagieren.

28.2.2019, 18:35

Der Bitcoin (BTC) bewegt sich seit seinem plötzlichen Kurssturz um 10% vor vier Tagen auf einem Niveau um 3.900 USD seitwärts. Aktuell notiert er bei Bitfinex bei 3.910 USD mit einem Plus von 0,1% im 24h-Vergleich. Die Nachrichtenlage bleibt positiv. So will nun auch der drittgrößte Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär seinen Kunden Zugang zu digitalen Assets verschaffen. Die liechtensteinische Bank Frick plant über eine Tochtergesellschaft eine institutionelle Kryptowährungshandelsplattform. Auch wenn der BTC-Kursanstieg im Februar zunächst eine Verschnaufpause eingelegt hat, sollte ein weiterer Anstieg eigentlich nur eine Frage der Zeit sein. Dann will und wird die 200-Tagelinie erreicht werden, die derzeit bei rund 5.140 USD verläuft (vgl. BTC-Jahreschart unten).

Auch Ethereum (ETH) musste deutlich Federn lassen.  Vom Höchststand vor vier Tagen bei 170 USD ging der Preis gestern bei Bitfinex kurzzeitig bis um die 130 USD zurück. Heute schwankte er im Tagesverlauf um die 140 USD. Der von uns erwartete Anstieg auf die 200-Tagelinie und darüber wurde also im Zuge des kleinen Einbruchs am Gesamtmarkt zunächst einmal vertagt. Aktuell verläuft die 200-Tagelinie bei rund 175 USD. Heute wird gegen 20:30 deutscher Zeit die Hard Fork Constantinople erwartet. Sie wird stattfinden, sobald Block 7.280.000 erreicht wurde. Wenn die Hard Fork erfolgreich über die Bühne geht, könnte es bei ETH durchaus zu einer kleinen Rally kommen.

Ripple (XRP) konnte zuletzt etwas von positiven Nachrichten profitieren. So wird Coinbase den XRP-Coin auf seiner Plattform für Firmen- und Großkunden Coinbase Pro listen. Vor drei Tagen hat der Kurs von XRP von dieser Meldung profitiert. Allerdings wird darüber diskutiert, ob Coinbase damit gegen eine seiner wesentlichen Notierungsvorschriften verstößt. Danach darf ein Herausgeber der Token nur eine Minderheit der eigenen Tokens halten. Ripple selbst hält immer noch 60% der eigenen Token. Es gibt aber einen Plan, diese sukzessive in Umlauf zu bringen. Außerdem waren Vorwürfe zu hören, dass Ripple für die Notierung gezahlt haben könnte. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte, dass Ripple für eine Notierung Geld zahlen würde. Positiv ist jedenfalls eine andere Meldung: der japanische Finanzriese SBI, der Ripple schon lange unterstützt, möchte bis zur Osaka Expo 2025 mehrere Banken zu Verwendung des Tokens bewegen. Kurzfristig interessant ist die Aussage eines Repräsentanten von SBI, das SB VCTrade im März live gehen wird. Dort können verifizierte Mitglieder XRP neben anderen Tokens mit japanischen Yen kaufen.

24.2.2019, 20:30

Nach den solide erscheinenden Anstiegen in den vergangenen zwei Wochen hat der Kryptomarkt heute einen überraschend heftigen Dämpfer bekommen und damit wieder einmal einen Beweis für seine Unberechenbarkeit geliefert. Der Bitcoin (BTC) stürzte am Nachmittag innerhalb weniger Minuten um rund 10% ab. Aktuell notiert der BTC bei 3.870 USD mit einem Minus von 8,2% im 24h-Vergleich. Ein Katalysator für diesen Flash Crash ist nicht zu sehen, Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursanstiegen ist noch die gängigste Interpretation. Von daher wurde der Angriff von BTC auf die Dezemberhochs bei 4.400 USD zunächst einmal gestoppt. Trotz des Einbruchs zeigt der Trend aber nach oben (vgl. 3-Monatschart von BTC unten).

Wenig überraschend haben die Altcoins fast alle noch deutlichere Kursverluste. Am schwächsten war der in jüngster Vergangenheit sehr starke Litecoin (LTC) mit einem Minus von 12,4% im 24h-Vergleich. Auch bei anderen zuletzt überproportional gelaufenen Titeln wie Ethereum (ETH)fielen die Minuszeichen stärker aus.
Bei den Top20 war nur ein Wert im grünen Bereich, der gleichzeitig mit dem Kursanstieg ein Neuzugang in die Top20 ist: Ontology (ONT) weisen ein Tagesplus von 5,7% auf. Auch im Wochenvergleich ist ONT mit einem Plus von 53% mit weitem Abstand der stärkste Titel. Die Plattform von Ontology richtet sich primär an Unternehmen, die Blockchain-Technologie verwenden wollen. ONT soll diese Technologie in eine Infrastruktur integrieren. Kurstreiber bei ONT war zuletzt die Meldung, dass ONT nun auf den Google Cloud Platform Marketplace hinzugefügt wurde. Interessant ist auch die Verbindung von ONT zu NEO. Beides sind zwar eigenständige Coins. Die Gründer von NEO sind gleichzeitig die Gründer von Onchain. Viele Entwickler von ONT kommen von Onchain. NEO wird von der Community unterstützt. Dagegen wird ONT von der bekannten chinesischen Finanzgruppe Fosun finanziert, die sich bei einigen europäischen Banken und Versicherungen eingekauft hat. Der Preis von ONT zeigte heute enorme Schwankungen. Zuerst gab es einen Anstieg um 50% bis auf über 1,20 USD. Am Nachmittag kam der Preis im Zuge der allgemeinen Schwäche am Kryptomarkt dann um rund 30% wieder zurück, um am Abend dann wieder um 20% zu steigen. Seit Mitte Februar befindet sich ONT im Höhenflug (vgl. ONT-Monatschart unten).

Bitcoin im Aufwind

Ende des Kryptowinters?

Eines der bekanntesten Hilfsmittel der Charttechnik ist die 200-Tagelinie. Diese gilt als Widerstands- bzw. Unterstützungslinie. Klettert eine Aktie oder ein Index über diese, gilt das als Kaufsignal. Umgekehrt spricht man von einem Verkaufssignal. Dieser Indikator deutet derzeit auf ein Ende des langen Kryptowinters, der sich letztlich ja über das gesamte vergangene Jahr erstreckte. Seit Anfang Dezember befinden sich die Preise am Kryptomarkt in einer Konsolidierungsphase nach den vorherigen drastischen Verlusten. Eine erste deutliche Aufwärtsbewegung fand bereits Mitte Dezember statt. Seit ein paar Tagen läuft eine zweite Welle. Zwar beträgt beim Bitcoin der Abstand zur 200-Tagelinie noch 30 Prozent. Beim zweitgrößten Coin Ethereum sind das nur 20 Prozent. Litecoin, die fünftgrößte Kryptowährung, hat diese dagegen bereits durchbrochen. Die Anzeichen für eine große Trendumkehr sind also da.

Allerdings: Die (Chart-)Geschichte von Bitcoin & Co ist noch jung. Der Kryptomarkt ist erheblich volatiler und erratischer als die traditionellen Aktien- oder Währungsmärkte. Von daher könnten aus diesen Märkten bekannte Indikatoren hier nicht so gut greifen. Eine Annäherung und ein Durchbruch durch die 200-Tagelinie könnte aber auch am Kryptomarkt eine Signalwirkung haben. Überwindet der Bitcoin sein Dezemberhoch bei 4.400 USD, könnte alles sehr schnell gehen.

23.2.2019. 20:15

Nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen vier Tage tritt der Bitcoin am Abend an. Aktuell notiert der Bitcoin (BTC) bei knapp 4.200 USD bei Bitfinex mit einem Plus von 3,3% im 24h-Vergleich. Die Chancen auf eine nachhaltige Aufwärtsbewegung haben sich weiter verbessert. Immer mehr Analysten sehen den jüngsten Kursanstieg jetzt als mehr als einen dead cat bounce an. Wie schon erwähnt, dürfte der BTC nun zunächst das Dezemberhoch von 4.400 USD angreifen. Überspringt er diesen Widerstand, dann könnte alles sehr schnell gehen und der Preis bis zur 200 Tagelinie laufen. Aktuell verläuft diese bei 5.200 USD (vgl. BTC-Jahreschart unten). Von dort bis zu einem Wert von 1 Mio. USD ist es dann allerdings noch ein sehr weiter Weg. Dieses Kursziel hat das Enfant terrible John McAfee gerade ausgegeben, es soll nach seiner „Prognose“ bis zum 31. Dezember 2020 erreicht werden. Wir bleiben etwas konservativer: Bis Jahresende 2020 erwarten wir neue Allzeithochs und damit Preise über 20.000 USD. Das wäre vom heutigen Niveau immerhin eine Verfünffachung. Mit der zum Jahresanfang prognostizierten Verdoppelung des BTC-Preises (das wären dann 8.000 USD) dürfte es zwar etwas eng werden. Nach einem Überwinden der 200-Tagelinie sollten dann aber 6.000 USD drin sein.

Bei den Altcoins ist Ethereum (ETH) mit einem Plus von 5,4% erneut sehr fest. Bei einem aktuellen Preis von über 160 USD sind es bis zur 200-Tagelinie bei 179 USD nur noch etwas mehr als 10% (vgl. ETH-Jahreschart unten). Auffallend ist auch das deutliche Wochenplus von 27%.

Auch die anderen Altcoins sind fest. Top-Gewinner unter den Top20 ist heute Maker (MKR) mit einem Plus von 9,4%, die auch im Wochenvergleich mit einem Plus von über 40% neben EOS (+44%) herausstechen (vgl. Übersicht der Top20 unten). Daneben fällt heute auch das deutliche Plus unseres Tradingdepotwertes NEO auf (+7,6%).

Quelle: coinmarketcap.com

20.2.2019, 21:55

Nachdem der Bitcoin (BTC) gestern bei Bitfinex deutlich über die Marke von 4.000 USD gesprungen war und in der Spitze 4.080 USD erreicht hatte, haben sich heute die Preise im Tagesverlauf knapp über der Marke von 4.000 USD gehalten.  Aktuell notiert der BTC bei 4.040 USD unverändert im 24h-Vergleich. Die Umsatzvolumina bei BTC sind die höchsten seit 9 Monaten. Von daher stehen aktuell die Zeichen gut, die Aufwärtsbewegung könnte nachhaltig sein und der Kryptowinter beendet werden. Gespannt darf man sein, ob das Dezemberhoch von 4.400 USD durchbrochen werden kann. Dies wäre dann ein sehr bullishes Signal und könnte zu einer schnellen Aufwärtsbewegung bis in den Bereich der 200-Tagelinie führen, die aktuell bei 5.240 USD verläuft.

Zwar ist es noch viel zu früh, von einem Ende des Bärenmarktes zu sprechen. Aber die meist sehr positiven News der vergangenen Wochen könnten sich nun doch in einer nachhaltig positiven Preisentwicklung niederschlagen. Eine kleine Auswahl:

  • Die traditionelle Finanzindustrie positioniert sich im Kryptomarkt. Jüngstes Beispiel: der JPM Coin der amerikanischen Großbank JPMorgan, der für Zahlungen zwischen Geschäftskunden verwendet werden soll.
  • Samsungs nächstes Flaggschiff-Smartphone wird eine eingebaute Cryptowallet-Funktionalität haben.
  • Google und Facebook bauen Blockchain-Teams auf.
  • Rakuten, das japanische Äquivalent zu Amazon, erwägt Bezahlmöglichkeiten über Kryptowährungen.

Top-Performer bei den Altcoins der Top20 ist heute unser Tradingdepotwert Litecoin (LTC) mit einem Plus von über 5%. In der Spitze sprang LTC heute schon bis auf Preise von über 53,50 USD bei Bitfinex. Aktuell notiert der Preis dort bei 52 USD. Seit dem Tiefststand im Dezember hat LTC nun schon über 100% zugelegt und zeigt eine enorme relative Stärke gegenüber dem Bitcoin (vgl. 3-Monatschart von LTC zu BTC unten). Die 200-Tagelinie wurde bereits durchbrochen (vgl. LTC-Jahreschart unten). Der Preis könnte nun kurzfristig zunächst bis in den Bereich von 60 USD steigen.

Ethereum (ETH), ebenfalls im Tradingdepot, zeigt seit einigen Tagen ebenfalls wieder relative Stärke gegenüber BTC. Der Preis steht aktuell bei knapp unter 150 USD. Ein nachhaltiges Überspringen dieser Marke könnte zu einer schnellen Aufwärtsbewegung zur 200-Tagelinie und darüber führen. Diese verläuft aktuell bei 183 USD (vgl. ETH-Jahreschart unten).

18.2.2019, 21:30

Der Bitcoin (BTC) ist sehr fest. Seit gestern Abend stiegen die Preise bei Bitfinex in mehreren Wellen von unter 3.700 über 3.800 und 3.900 USD in der Spitze heute am Nachmittag schon auf über 4.000 USD. Aktuell notiert der BTC bei 3.970 USD mit einem Plus von 7,9% im 24h-Vergleich. Einige Indikatoren deuten nun darauf hin, dass das Sentiment zu bullish dreht. Positiv erscheint auch, dass der Kursanstieg nicht wie bei den letzten Pumps nur innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden stattfand sondern während der letzten 24 Stunden in mehreren Wellen (vgl. 3-Monatschart von BTC unten). Von daher könnte der Kursanstieg ähnlich wie der Mitte Dezember verlaufen. Man darf gespannt sein, ob der BTC heute Nacht im asiatischen Handel den nachhaltigen Sprung über 4.000 USD schafft.

Die Chancen für einen nachhaltigen Aufwärtstrend stehen jedenfalls nicht so schlecht. Eine kurzfristige Aufwärtsbewegung sollte zumindest bis in den Bereich des Dezemberhochs von 4.400 USD gehen. Diesmal könnte dieser Widerstand aber durchbrochen werden, was dann ein sehr bullishes Signal wäre. Dann dürfte als nächstes Ziel die 200-Tagelinie ins Visier genommen werden, die derzeit bei 5.273 USD (Bitfinex-Preise) verläuft (vgl. BTC-Jahreschart unten).

Positiv ist auch die anhaltende Stärke der Altcoins. Sehr fest ist v.a. auch Ethereum (ETH) mit einem Tagesplus von über 13%. ETH haben XRP als zweitgrößte Kryptowährung wieder abgelöst.  Hier könnte die nun für den 1.März erwartete Hard Fork Constantinople stimulieren. Im Wochenvergleich hat ETH mit einem Plus von 21% die zweitstärkste Performance nach EOS (+25%).

Im Tradingdepot gibt es derzeit weiter keinen Handlungsbedarf.  Es ist praktisch voll investiert. ETH, Litecoin (LTC) und NEO haben zuletzt die meisten anderen Coins deutlich outperformt. Dagegen erscheinen IOTA und OmiseGO (OMG) noch deutlich zurückgeblieben. Insgesamt zeigt das Tradingdepot aber weiter eine sehr deutliche Outperformance gegenüber dem BTC und den Kryptoindizes.

16.2.2019, 12:40

Die Seitwärtsbewegung beim Bitcoin (BTC) hält an. Nach dem Kurssprung vor einer Woche bewegen sich die Bitfinex-Preise seitwärts meist etwas unterhalb von 3.700 USD (vgl. BTC-Monatschart unten). Es gibt wenig Neues. Immer wiederkehrende Diskussionen um mögliche Bitcoin-ETFs und neu eingereichte und zurückgezogene Anträge ermüden mittlerweile. Allerdings sind sich die meisten Experten einig, dass die Einführung von Bitcoin-ETFs nur eine Frage der Zeit ist. Unabhängig von kurzfristigen positiven Effekten könnte die Genehmigung von Bitcoin-ETFs den BTC längerfristig als digitales Gold etablieren. Nur ist aktuell weiter nicht zu erkennen, wann eine Zulassung erfolgen könnte.

Interessant ist die zuletzt seit dem BTC-Kurssprung vor einer Woche gesehene relative Stärke vieler Altcoins gegenüber dem Bitcoin. Unten sind die Monats-Charts von vier der im Tradingdepot befindlichen Altcoins mit ihren Preisen in BTC dargestellt. Man erkennt die Outperformance der Altcoins, insbes. bei Ethereum, Litecoin und NEO. Litecoin fällt auch schon vor dem BTC-Sprung vor einer Woche durch eine sehr deutliche Outperformance auf. Bei IOTA, ebenso bei dem fünften (hier nicht dargestellten) Depotwert OmiseGO, ist die Outperformance der letzten sieben Tage gegenüber BTC dagegen nur schwach ausgeprägt. Trotzdem lässt die vergleichsweise gute Verfassung der Altcoins für den Gesamtmarkt hoffen.

10.2.2019, 21:45

Nach dem Kurssprung um 10 Prozent vorgestern, der den Bitcoin (BTC) bei Bitfinex in der Spitze bis auf 3.800 USD trieb, bewegte er sich seitwärts und schwankt um die 3.700 USD.  Im Wochenvergleich ergibt sich ein Plus von 5,4%. Damit ergibt sich wieder einmal ein Hoffnungsschimmer, dass der Bitcoin den Dreh nach oben schaffen könnte. Nach den drastischen Kursverlusten im November hat er eigentlich nun genug auf dem tiefen Niveau konsolidiert (vgl. 3-Monatschart von BTC unten). Allerdings gab es in den vergangenen zwei Monaten schon mehrfach Anzeichen für einen neuen Kursaufschwung, der dann doch nur immer kurzzeitig anhielt.

Bei den Altcoins gibt es im Wochenvergleich teilweise deutliche Zugewinne (vgl. Übersicht ganz unten). Top-Performer ist unser Tradingdepotwert Litecoin (LTC). LTC legte in einer Woche um 38% zu. Der Kurszuwachs resultiert vollständig aus dem Kurssprung vorgestern, als der Preis im Tagesverlauf um rund 40% explodierte. Auslöser war die Partnerschaft mit dem Software-Entwickler Beam. Mit einem neuen Protokoll namens Mimblewimble soll die Skalierbarkeit und Vertraulichkeit von Litecoin verbessert werden. Mit dem neuen Protokoll soll maximale Anonymität beim LTC-Transfer gewährleistet werden. Außerdem soll die Gefahr des „Double Spending“ vermieden werden, also der doppelten Buchung einer Transaktion. Der LTC-Preis ist charttechnisch heiß (vgl. LTC-Jahreschart unten). Der Preis steht unmittelbar vor dem Durchbruch durch die 200-Tagelinie. Bitcoin und die großen Altcoins können derzeit nur davon träumen.

Neben Litecoin war der Binance Coin (BNB) mit einem Plus von 36% im Wochenvergleich der zweite Highflyer. BNB profitierte von einer Reihe von positiven News rund um Binance, eine der größten Kryptobörsen weltweit. So wurde über das kürzlich eingeführte Binance Launchpad der BitTorrent Token (BTT) sehr erfolgreich platziert und war in 15 Minuten ausverkauft. Binance will zukünftig mit Ripple zusammenarbeiten. Ripples Zahlungssystem xRapid soll in das Ökosystem von Binance eingebunden werden. Das wäre mit dem Einsatz von Ripples Coin XRP verbunden, der als Brückenwährung für den Geldtransfer dient. Auf Sicht könnte diese Entwicklung den XRP-Kurs treiben, auch wenn davon noch nichts zu sehen ist.

Quelle: coinmarketcap.com

5.2.2019, 22:15

Seit mehr als einer Woche schwankt der Preis des Bitcoins bei Bitfinex um die 3.500 USD (vgl. 3-Monatschart von BTC unten). Aktuell notiert der Bitcoin (BTC) bei 3.500 USD und damit im 24h-Vergleich unverändert. Die bearishe Grundeinstellung ist zuletzt einer abwartenden Haltung gewichen. Dies zeigen auch die niedrigsten Handelsvolumina am Kryptomarkt seit 2017. Der Bear Market beim BTC dauert nun schon 414 Tage.  Die bisher längste Abwärtsbewegung in der zehnjährigen Geschichte des Bitcoins dauerte 415 Tage vom 29.11.2013 bis 7.1.2015. Der Kursverlust betrug damals 83%. Das entspricht exakt dem derzeitigen BTC-Kursverlust gegenüber dem Höchststand im Dezember 2017. Diese Analogie ist aber nicht mehr als ein Hoffnungsschimmer und kein Indiz auf ein baldiges Ende des Kryptowinters. Es bleibt vorerst langweilig, Aktivismus an den Kryptomärkten ist noch nicht angesagt.

Die Chicagoer Börse CBOe hat erneut ihren Antrag auf einen Bitcoin-ETF bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der erste Antrag war vor kurzem wegen des US-Shutdowns zurückgezogen worden, da die letzte Frist am 27. Februar wahrscheinlich ohne Ergebnis verstrichen wäre. Es gab auch einige positive Äußerungen. So verstärken sich nach einem Tweet des Binance-CEO derzeit wieder einmal Spekulationen, ob und wann AmazonKryptowährungen zur Zahlung zulassen wird oder eine eigene Kryptowährung dafür herausgibt. In der Vergangenheit gab es immer wieder einmal Gerüchte, dass Amazon Bitcoin als Zahlungsmethode integrieren will. Dies wäre natürlich eine Art Ritterschlag. Außerdem sagte der Twitter-CEO Jack Dorsey, dass das Internet auf Sicht eine eigene Währung haben und dies wahrscheinlich Bitcoin sein wird. Andererseits gibt es mit der kanadischen Kryptobörse QuadrigaCXauch wieder einen Fall von Vertrauensverlust. Diese kommt nicht mehr an Kundeneinlagen in Höhe von 190 Mio. USD heran, da der in Indien verstorbene Gründer des Unternehmens als einziger das Passwort gekannt haben soll, das den Zugang zum Kundenbereich gewährt. Das klingt dubios bis dilettantisch. Deshalb steht der Verdacht im Raum, das Ableben sei nur vorgetäuscht oder andere Mitarbeiter der Börse könnten ebenfalls den Zugangscode kennen.

29.1.2018, 21:40

Der Bitcoin (BTC) bröckelt nun schon seit Tagen ab und hat mittlerweile ein Sechs-Wochen-Tief erreicht. Aktuell notiert der BTC bei knapp 3.500 USD (Bitfinex-Preise) mit einem kleinen Minus von 0,1% im 24h-Vergleich. Von daher befindet sich der BTC nicht mehr weit von seinen Mitte Dezember erreichten Tiefstständen bei 3.200 USD (vgl. 6-Monatschart von BTC unten). Sollten diese nicht halten, könnte es tatsächlich noch zu einem Ausverkauf und einem Abtauchen deutlich unter 3.000 USD kommen. Einige Analysten haben schon länger einen Tiefpunkt bei 2.500 USD prognostiziert. Und wie im Aufschwung nur noch immer höhere Kursziele für Aufmerksamkeit sorgen können, so ist es auch im Abschwung. Von daher gibt es noch deutlich tiefere Kursziele wie die 1.250 USD, die JP Morgan für möglich hält, sollte der Markt nicht bald drehen. Jedenfalls ist die anhaltende Schwäche schon erstaunlich, da wirklich negative Nachrichten fehlen. Vielmehr steht der Kursverlauf im Gegensatz zu den Fortschritten bei Verbreitung und technologischer Entwicklung.

Zuletzt gab es einige negative Faktoren. So hallte der Cryptopia-Hack nach, die Börse bleibt weiter geschlossen. Nachdem im vergangenen Jahr Kryptobörsen im Zuge des Bull Runs wie Pilze aus dem Boden schossen, könnte es aufgrund des Bärenmarktes nun verstärkt zu Schließungen kommen. Sie hat gerade die kleine Börse Liqui ihre Schließung angekündigt. Die Nutzer können nun innerhalb von 30 Tagen ihre Bestände abziehen, danach kann Liqui keine Garantie mehr dafür übernehmen. Die Betreiber der Börse weisen ausdrücklich auf die schwache Performance am Kryptomarkt und damit einhergehend die schwachen Umsätze hin, die keinen profitablen Betrieb der Börse ermöglichen. Fälle wie dieser dürften Benutzer von kleinen Börsen verstärkt für das Schließungsrisiko sensibilisieren.

Gerade gab es auch wieder neue Sicherheitsdiskussionen. Zwar kann sich der Besitzer von Kryptowährungen durch geeignete Vorkehrungen wie eine Hard Wallet weitestgehend gegen Diebstahl sichern. Das nützt allerdings nichts, wenn der Quellcode selbst die Sicherheitslücke ist. Forscher der Universität Illinois haben in einer Untersuchung nun auf mögliche Sicherheitslücken bei den Proof-of-Stake-Währungen hingewiesen.  Hier könnte es zu sog. Fake Stake Attacks kommen aufgrund mangelhafter Validierung des Proof-of-Stakes. Im Extremfall könnte es sogar zu einer 51-Prozent-Attacke kommen, durch die ein Angreifer die Kontrolle über eine Blockchain erlangt. Proof-of-Work-Währungen wie Bitcoin, Litecoin, Ethereum oder Monero sind von diesem Problem nicht betroffen. Der bekannteste Vertreter der betroffenen Währungen ist Qtum (QTM). Allerdings hat die Veröffentlichung bisher keine größere Verunsicherung in der Kryptowelt ausgelöst. Die schwache Performance von Qtum in diesem Monat unterscheidet sich nicht signifikant von der bei anderen Altcoins.

Plakative Aussagen wie die von Nouriel Roubini, dass Blockchain „nicht besser als eine Excel-Tabelle“ sei, haben derzeit wieder stärker Konjunktur. So gab es auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erneut Aussagen, das der Bitcoin-Preis gegen Null gehen würde. Kurzfristig ist der Bitcoin als digitales Gold in den Hintergrund geraten. Dagegen befindet sich der Goldpreis seit November auf einem kleinen Höhenflug. So soll laut einer Umfrage von Van Eck unter 4.000 Bitcoin-Investoren deren wichtigste Investition in 2019 Gold gewesen sein. Van Eck war zusammen mit der CBOE Initiator des aussichtsreichsten Bitcoin-ETFs, hat diesen Antrag aber kürzlich wegen des US-Shutdowns zunächst zurückgezogen.

Längerfristig gesehen könnte sich aber Bitcoin & Co doch als Fluchtwährungin unsicheren Zeiten etablieren. Zum einen in Ländern mit restriktiven Währungen, zum anderen als Alternativanlage bei Krisen der traditionellen Finanzmärkte. Die seit Mitte Dezember zu beobachtende negative Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Bitcoin hält jedenfalls an. Der Chart unten zeigt die relative Performance des Bitcoins gegenüber dem S&P500 und dem DAX. Der starke Rückgang der Aktienmärkte in der zweiten Dezemberhälfte korrelierte mit dem starken Anstieg am Kryptomarkt. Der Anstieg der Aktienmärkte im Januar korrespondierte dagegen mit einem starken Rückgang der Preise an den Kryptomärkten. Man darf deshalb gespannt auf die Entwicklung der Kryptomärkte sein, wenn es wieder einmal – wie in diesem Jahr durchaus zu erwarten – zu Turbulenzen an den traditionellen Finanzmärkten kommt.

23.1.2019, 21:40

Der Bitcoin (BTC) bewegt sich aktuell weiter seitwärts. Aktuell notiert er bei 3.603 USD (Bitfinex) mit einem Minus von 1,5% im 24h-Vergleich. Bei den Altcoins der Top20 gibt es sowohl im Tages- wie im Wochenvergleich nur geringe Kursveränderungen (meist im negativen Bereich) mit einer Ausnahme: Waves macht heute einen Sprung um 13% (im Wochenvergleich um 18%) nach oben und ist damit wieder in die Top20 gerutscht. Grund für den Kurssprung ist der im April stattfindende Airdrop von Vostok, an dem die Inhaber von Waves partizipieren.

Die Preise am Kryptomarkt haben es bisher nicht geschafft, in einen neuen Aufwärtstrend einzuschwenken. Der deutlichen  Aufwärtsbewegung Mitte Dezember folgten mehrere Korrekturen. Die Preise haben auf dem tiefen Niveau aber einen Boden gebildet, der die Basis für einen neuen Aufschwung bilden könnte. Bei Kurseinbrüchen von 80, 90 Prozent oder mehr haben viele Anleger verständlicherweise die Segel gestrichen. Dabei dürfte es sich v.a. um Anleger handeln, die aufgrund des enormen Kursaufschwungs und der entsprechenden Berichterstattung im zweiten Halbjahr 2017 in den Markt gelockt wurden. Wer aus dieser Gruppe verkaufen wollte, dürfte bereits verkauft haben und dem Markt fernbleiben. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Bitcoin & Co nicht nur fantastische Kursanstiege zu verzeichnen hatten, sondern auch ebensolche Kurseinbrüche. Aus unserer Sicht sollte man deshalb einen Tradingansatz verfolgen, stures HODLn ist weniger zielführend. Das Trading sollte aber strategischer und nicht zu kurzfristig angelegt sein.

Einige Experten sehen den Markt nun deutlich überverkauft, so wie er Ende 2017 überkauft war. So deuten laut einem Bericht auf Bloomberg einige technische Indikatoren auf eine bevorstehende kurzfristige Rally hin. Ein Blick auf den 3-Monatschart unten lässt das zwar noch nicht erkennen und zeigt vielmehr eine anhaltende Bodenbildung. Aber für Überraschungen ist der Kryptomarkt ja immer gut.

20.1.2019, 21:15

Nachdem der Preis des Bitcoins  fünf Tage lang um die 3.700 USD bei Bitfinex oszilliert ist, kam es gestern und heute wieder zu größeren Kursbewegungen Zunächst stieg der Preis des Bitcoin gestern in wenigen Minuten bis auf 3.880 USD in der Spitze. Im weiteren Tagesverlauf kamen die Preise dann wieder unter 3.800 USD zurück. Nachdem erste Analysten schon wieder den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung gesehen hatten, kam es heute Mittag dann zu einem kleinen Crash, als der BTC-Preis innerhalb von einer Stunden von 3.760 bias auf 3.540 USD fiel. Seither bewegt er sich unter der Marke von 3.600 USD seitwärts.  Aktuell notiert der Bitcoin (BTC) bei 3.560 USD mit einem Minusvon 5,8% im 24h-Vergleich. Es ist weiter kein Aufwärtstrend in Sicht. Allerdings zeigt ein Blick auf den 6-Monatschart unten, dass die anhaltende Bodenbildung seit Dezember doch das Fundament für den Aufschwung bilden könnte.

In nächster Zeit könnte als vorrangiger Use Case für Bitcoin verstärkt seine – mögliche – Funktion als Wertaufbewahrungsmittel bzw. digitales Gold in den Fokus rücken. Denn immer mehr Investoren könnten der Abwertung der Fiat-Währungen durch Flucht in Bitcoin & Co entkommen wollen. Da sich zunehmend die Möglichkeiten beim Kauf von Kryptowährungen vereinfachen, dürfte auch die Scheu vor entsprechenden Investments fallen. So wird in Deutschland mit der Bison-App eine neue Möglichkeit geschaffen. Diese wurde von einer Tochtergesellschaft der Stuttgarter Börse entwickelt und wirbt damit, weltweit die erste Krypto-Trading-App zu sein, hinter der eine traditionelle Wertpapierbörse steht. Die Anleger, die über die App kaufen, müssen sich nicht um die sichere Verwahrung der Kryptowährungen kümmern. Dies ist bei vielen Investoren aufgrund immer wiederkehrender Nachrichten über Hacks oft ein Hemmnis für eigene Engagements gewesen. Beginnen will Bison den Handel mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple. Als Starttermin ist der 31. Januar zu hören, nachdem die App in der Beta-Phase schon länger getestet wurde.

Auch die Altcoins der Top20 sind alle – außer den Stable Coins – im Minus. Allerdings sind die Minuszeichen meist in der gleichen Größenordnung wie beim BTC (vgl. Übersicht unten). Im Wochenvergleich ist die Performance der Altcoins oft sogar etwas besser als beim BTC. Die erratischen Schwankungen von Bitcoin & Co machen aber weiterhin das Agieren im Kryptomarkt äußerst schwierig. Auch das Coinpicking macht derzeit wenig Sinn, bevor die Leitwährung BTC den Dreh nach oben schafft.

Quelle: coinmarketcap.com

16.1.2019, 23:40

Vorgestern ist der Preis des Bitcoins (BTC) deutlich unter die Widerstandsmarke bei 3.700 USD gerutscht (vgl. BTC-Monatschart unten). Der Preis ist dann auch noch kurz unter die Marke von 3.600 USD getaucht, bevor er einen abrupten Satz auf 3.800 USD gemacht hat. Seitdem oszilliert er um die Marke von 3.700 USD. Aktuell notiert der BTC bei 3.660 USD mit einem Plus von 0,4% im 24h-Vergleich. Ein Trend ist aktuell nicht in Sicht. Von daher machen aus unserer Sicht derzeit weder Käufe noch Verkäufe großen Sinn. Die für heute geplante Hard Fork Constantinople von Ethereum wurde wegen Sicherheitslücken abgesagt. Ethereum gehört im Wochenvergleich zusammen mit Litecoin mit einem Minus von 19% zu den schwächsten Altcoins der Top20.

Unklar bleibt weiter der Starttermin für die ersten physischen Bitcoin-Futuresvon Bakkt. Hier steht weiter die Genehmigung durch die zuständige amerikanische Aufsichtsbehörde CTFC aus. Interessant ist, dass nun auch ein anderer Anbieter physisch hinterlegte BTC-Futures anbieten will. CoinFLEXaus Hongkong will nach eigenen Angaben bereits im Februar das Angebot starten. Es sollen Future-Kontrakte auf Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Bitcoin Cash (BCH) mit einem bis zu 20-fachen Hebel angeboten werden. Im Gegensatz zu einem Cash-Settlement in einer Fiat-Währung wie bei den BTC-Futures an den amerikanischen Terminbörsen kommt es hier also zu einer Lieferung des Assets, also BTC, ETH oder BCH.

Eine weitere positive News kommt von Binance. Die Kryptobörse mit der nach eigener Aussage größten Zahl von Nutzern weltweit wird ab sofort den Kauf von Bitcoin und Ethereum gegen Euro und britische Pfund ermöglichen. Weitere Währungen sollen folgen. Dies kann über die neue Crypto-Fiat-Börse „Binance Jersey“ erfolgen. Die Einzahlung in Euro kann von registrierten Usern auch per Überweisung vorgenommen werden. Allerdings müssen selbst User, die schon bei Binance Kunde und verifiziert sind, einen neuen Account bei Binance Jersey anlegen und sich verifizieren.