In Kryptowährungen investieren?

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  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
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9.3.2020, 13:20

Die Kryptomärkte taumeln im Einklang mit den traditionellen Finanzmärkten nach unten. Im Tradingdepot wurden alle drei Kauflimits erreicht.

Nachdem der Bitcoin zur Wochenmitte wieder über die Marke von 9.000 Dollar steigen konnte, änderte sich das Bild zum Wochenende völlig. Der Preis tauchte unter die Marke von 9.000 Dollar und durchbrach mühelos Widerstände wie die 200-Tagelinie und auch die 50-Wochenlinie. Ein Blick auf den Jahreschart zeigt, dass sich nach der Ausbildung der Kopf-Schulter-Formation die Preisrückgänge beschleunigt haben (vgl. Bitcoin-Jahreschart unten). Unter Chartanalysten gilt diese Formation als ziemlich zuverlässiges Zeichen einer Trendumkehr. Heute am Morgen ist der Bitcoinpreis bereits deutlich unter die Marke von 8.000 Dollar gerutscht. Ein weiteres Abgleiten bis in den Bereich von 7.000 bis 7.500 Dollar ist nicht unwahrscheinlich. Viel tiefer sollte es eigentlich nicht gehen, wenngleich es immer noch Analysten gibt, die auch Rückgange bis in den unteren 6000er-Bereich für möglich halten. Um 7.000 Dollar hat sich aber ein starker Widerstandsbereich gebildet.

Man muss die aktuellen Kursrückgänge auch im Kontext der allgemeinen Verunsicherung an den internationalen Finanzmärkten wegen des Corono-Virus sehen. Ein vorher in diesem Ausmaß noch nicht gesehener Einbruch von bis zu 30 Prozent heute beim Ölpreis spricht da Bände. Von daher erscheint der Einbruch bei den Krpytopreisen sogar noch vergleichsweise moderat. Der Kryptomarkt gilt als nicht oder nur gering korreliert zu anderen Anlagemärkten, insbesondere dem Aktienmarkt. Zuletzt liefen die Kursbewegungen an den Krypto- und Aktienmärkten aber synchron. Das wird nicht ewig Bestand haben, wenngleich die große Volatilität bei Bitcoin & Co anhalten dürfte. Zumal mit dem Bitcoin-Halving im Mai das große Event in diesem Jahr immer näher rückt. Viele Anleger waren vor dem Halving sehr positiv und dürften nun kurzfristig enttäuscht sein. Dabei war das vor den beiden bisherigen Halvings nicht viel anders. Sowohl 2012 wie 2016 ist es unmittelbar vorher zu deutlichen Kursrückgängen gekommen (vgl. den Bitcoin-Chart seit 2012 unten). Beim letzten Mal 2016 ging es auch nach dem Halving zunächst noch weiter nach unten, bevor es dann erneut zum parabolischen Anstieg kam. Von daher steht der derzeitige Kursverlauf in dieser Tradition. Unabhängig von diesen kurzfristigen Überlegungen bleibt die langfristige Prognose unverändert: Nach dem Halving wird der Bitcoin völlig neue Niveaus erklimmen. Bereits in diesem Jahr könnte es zu neuen Allzeithöchstständen kommen. Im nächsten Jahr wäre es dann keine Überraschung, wenn sich die Kursniveaus im mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Verselbständigt sich die Hausse auch in Anbetracht schwankender traditioneller Finanzmärkte, könnten die Preisspitzen sogar in den sechsstelligen Bereich gehen.

Tradingdepot: Kauflimits erreicht

Am 26. Februar wurden im Tradingdepot die Hälfte der Positionen verkauft. Nun wurden die Rückkauflimits erreicht: 0,25 Bitcoin (BTC) bei 8.200 Dollar, 2 Ethereum (ETH) bei 202 Dollar und 5 Litecoin (LTC) bei 55 Dollar. Damit wurde nun die Hälfte der Ende Februar verkauften Positionen zurückgekauft. Weitere Rückkäufe werden vorerst zurückgestellt und sind bei einem Bitcoin-Preisrückgang in den Bereich von 7.000 Dollar geplant.