In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

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10.2.2020, 18:35

Die tolle Performance von Bitcoin wird von den Altcoins noch mehr als getoppt. Dieser neue Trend könnte im weiteren Jahresverlauf anhalten.

Seit Jahresbeginn haben einige große Altcoins einen rasanten Kursanstieg von über 100% hingelegt. Dagegen möchte man das Plus von 75 Prozent bei Ethereum fast schon als moderat bezeichnen. Die Outperformance der Altcoins könnte sich im Jahresverlauf fortsetzen. Gerade bei Ethereum sind die weiteren Aussichten sehr gut. Betrachtet man den Verlauf des Preises von Ethereum gegenüber dem Bitcoin im Jahreschart, dann erkennt man, dass der lange Abwärtstrend des vergangenen Jahres ins Gegenteil umgeschlagen ist. Der Preis hat die 200-Tagelinie nach oben durchbrochen und danach einen kräftigen Bullrun hingelegt. Es zeichnet sich schon die nächste sehr bullishe Konstellation ab. Noch im Februar könnte es hier zu einem Golden Cross kommen, wenn die 50-Tagelinie die 200-Tagelinie von unten nach oben durchbricht.

Die bullishe charttechnische Situation wird von fundamentaler Seite untermauert. Die zweitgrößte Kryptowährung hat derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 15 Milliarden Dollar.  Die Marktbewertung von Bitcoin ist mit 184 Milliarden Dollar zwar  meilenweit davon entfernt, Ripples XRP als drittgrößter Krypto ist dagegen mit über 12 Milliarden nur halb so groß wie Ethereum. Die Ethereum-Plattform wurde in jüngerer Vergangenheit Opfer ihres eigenen Erfolges. Denn deren Blockchain wurde als Basis Grundlage vieler Blockchain-Anwendungen. Die massenhafte Anwendungen von Transaktionen und dApps führte deshalb immer mehr zu Skalierungsproblemen. Darum wird das gesamte Konsensverfahren vom Proof of Work (PoW) auf einen Proof of Stake (PoS) umgestellt. So wird die Skalierungsfähigkeit erheblich erhöht und die Gefahr einer 51-Prozent-Attacke verhindert. Dazu trägt auch das Sharding beim Ethereum 2.0 bei. Durch die Verteilung des Netzwerks in Teilbereiche (Shards) müssen die Knoten nicht mehr das gesamte Netzwerk speichern. Entwickler sehen die eingeschlagene Richtung sehr positiv. Klappt in absehbarer Zeit der Start im Mainnet, könnte das dem Ethereum-Kurs zu einem neuen Höhenflug verhelfen.

Ethereum wird in diesem Jahr vom DeFi-Boom profitieren. Decentralized Finance (DeFi) gilt als kommende Boombranche mit entsprechendem Wachstumspotenzial. Unter DeFi versteht man die Verbindung von klassischen Finanzprodukten mit der Blockchain-Technologie. Für die Umsetzung dieser Konzepte werden ERC-20-Token genutzt, die auf der Ethereum-Plattform aufbauen. Die Zahl der hinterlegten Ether für diese Zwecke ist im vergangenen Jahr um 50% gestiegen. Auch wenn es Konkurrenten wie Cardano gibt: Ethereum bleibt bei den Smart Contracts das, was Bitcoin bei den digitalen Wertaufbewahrungs-Coins ist. Selbst scheinbar fortschrittlichere Technologien können die Marktführer auf absehbare Zeit nicht vom Sockel stoßen.