In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

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19.8.2019, 14:25

Kommt aus China wegen Handelsstreit und Yuan-Abwertung verstärkt Nachfrage für Kryptowährungen? Der Bitcoin wäre der Hauptprofiteur.

In der vergangenen Woche sorgten Meldungen über die mögliche Einführung einer staatlichen chinesischen Digitalwährung für Furore. Diese wurde bereits seit fünf Jahren entwickelt und könnte bald getestet werden. Interessant erscheint diese Meldung auch vor dem Hintergrund des Handelsstreits zwischen den USA und China. Zumal auf längere Sicht die zunehmende Bedeutung des chinesischen Yuans dem US-Dollar immer mehr die Stellung als Weltleitwährung streitig machen dürfte. Eine chinesische Kryptowährung wäre einem Stable Coin vergleichbar und fest an den chinesischen Yuan gebunden. Auswirkungen auf die Nachfrage nach Bitcoin dürfte ein solcher Schritt zunächst nicht haben.

Anders verhält sich das mit der zuletzt stark steigenden chinesischen Nachfrage nach Kryptowährungen. Der Handelsstreit und die kürzliche Abwertung des Yuan sorgten dafür, dass offensichtlich immer mehr Investoren aus China versuchen, Gelder in Kryptowährungen umzuschichten. Dies geht aus einem gerade veröffentlichten Reuters-Bericht hervor. Demnach sollen die Umsatzvolumina an von Chinesen bevorzugten Kryptobörsen deutlich gestiegen sein. So bestätigte der Leiter der bei Chinesen beliebten Kryptoplattform OKEx, dass größere chinesische Investoren verstärkt Kryptowährungen kaufen. Dadurch reagieren sie auf die negativen Auswirkungen der US-Zölle und den sinkenden Yuan. 2017 wurde von China zwar der Betrieb von Kryptoplattformen verboten. Der Handel von chinesischen Anlegern hatte sich danach auf andere Plattformen verlagert, die zum Beispiel in Hongkong, Singapur oder Malta betrieben werden. Für die Chinesen dürfte der Kryptomarkt immer noch eine Option sein, um die strengen Kapitalkontrollen zu umgehen.

Es ist zwar schwer zu verifizieren, ob es wirklich eine deutlich gestiegene Nachfrage chinesischer Anleger gibt. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen erscheint dies aber plausibel. Jedenfalls wäre die digitale Leitwährung Bitcoin der Hauptprofiteur. Auf andere in Asien beliebte Altcoins wie NEO oder OmiseGO könnte diese Entwicklung ebenfalls positive Auswirkungen haben. Diese hatten seit der Bitcoin-Hausse ab Anfang April gegenüber dem Bitcoin deutlich überproportional verloren.