In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

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7.12.2018, 21:50

Wie gestern befürchtet, ist der Bitcoin (BTC) nun auch durch den zuletzt gebildeten Boden um die 3.700 USD (Bitfinex-Preise) gebrochen. Im asiatischen Handel gab es heute Nacht dann wieder einen Flash Crash um rund 10% innerhalb einer Stunde. Nachdem sich der BTC dann im Tagesverlauf zwischen 3.400 und 3.475 USD bewegt hat, ist er am Nachmittag dann weiter abgerutscht bis unter 3.300 USD. Am Abend gab es dann einen Kurssprung um 10% innerhalb von wenigen Minuten auf über 3.600 USD. In der Folge sind die Kurse wieder rückläufig, der BTC notiert aktuell bei 3.440 USD mit einem Minus von 7,7% im 24h-Vergleich (vgl. Monatschart unten). Insgesamt spiegeln diese enormen Preisfluktuationen natürlich große allgemeine Verunsicherung wieder. Bei den Altcoins sind die Minuszeichen im Durchschnitt etwa auf dem Niveau von BTC. Schwächster Coin unter den Top20 ist EOS mit -10%.

Der Markt befindet sich seit Mitte November wieder in einem  extremen Crashmodus. „Fundamentale“ Gründe dafür sind derzeit nicht zu sehen. Die erneute Verschiebung des ETF-Antrags von VanEck/SolidX auf den 27. Februar wurde erwartet. Der Termin wird dann auf jeden Fall spannend, denn die SEC-Kommission hat nun den rechtlich möglichen Aufschiebungszeitraum voll ausgeschöpft und muss deshalb eine Entscheidung treffen. Enttäuschend ist, dass der Kryptomarkt im Einklang mit den sehr schwachen internationalen Aktienbörsen in die Knie geht. Eigentlich galt der BTC einmal als digitale Alternative zum Gold. Davon ist derzeit nichts mehr zu sehen. Während der leicht anziehende Goldpreis seinen zuletzt etwas demolierten Ruf als sicherer Hafen wieder ein bisschen aufpoliert, findet beim Bitcoin eine gigantische Wertvernichtung statt. Das wird sich zwar wieder ändern, fraglich ist nur von welchem Niveau.

Generell ist es in der aktuellen Situation sehr schwierig, am Kryptomarkt zu agieren.  Das gestern vorgestellte Chart-Szenario ist durch den Einbruch hinfällig geworden. Mit dem neuerlichen Kursrutsch wird der BTC wahrscheinlich in den schon mehrfach erwähnten Bereich von 2.500 bis 3.000 USD absinken.  Für hartgesottene Trader könnten  Abstauberlimits in dieser Region interessant sein, denn bei einem Absinken in diesem Bereich könnte eine starke Gegenreaktion kommen. So könnte man z.B. für den BTC ein Abstauberlimit bei 2.800 USD legen, für ETH bei 70 USD oder für NEO bei 4,50 USD.