In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

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Und täglich grüßen die roten Zahlen am Kryptomarkt. Der Bitcoin (BTC) liegt aktuell um 6.250 USD und damit um 1,2% schwächer im 24h-Vergleich.

Erschreckend ist weiterhin die Schwäche bei den Altcoins. Wir haben unten in einem Overlay mal die Entwicklung der vergangenen fünf Tage dargestellt und dabei die Performance des Bitcoins (BTC) mit der von Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Litecoin (LTC), IOTA und NEO verglichen. Man hätte aber auch fast jeden anderen Altcoin nehmen können. Jedenfalls kann man am Chart sofort die extreme Underperformance der Altcoins während der vergangenen Tage erkennen. „Herausragend“ ist dabei ETH. Gegenüber einem Minus von 3,8% des BTC während der vergangenen fünf Tage ist das Minus von 25,4% bei ETH sehr beängstigend. Immerhin sprechen wir hier von der zweitgrößten Kryptowährung.  Zu den Gründen haben wir vorgestern schon etwas gesagt (vgl. Artikel vom 10.9.). Heute gehört Ethereum mit einem Minus von fast 12% im 24h-Vergleich schon wieder mit zu den „Spitzenreitern“ im Wettlauf um die schlechteste Performance der Top20. Top Loser ist heute VeChain mit -14%. Aber auch etliche andere Top-Kryptos verlieren gegenüber gestern um die 10%. Von daher gibt es dem gestern Gesagten wenig hinzuzufügen

Falls jetzt auch noch der Bitcoin wichtige Marken nach unten durchbrechen sollte (die Wahrscheinlichkeit dafür hat deutlich zugenommen), steht einem Ausverkauf bei den Altcoins nichts mehr im Wege. Eine Ethereum kann danach durchaus nur noch mit einem zweistelligen Preis notieren. Wenn sich dieser Sell-out abzeichnet, würden wir einen sukzessiven Einstieg (den Tiefpunkt wird man nicht erwischen) und daneben Abstauberlimitsbefürworten. Wie immer in solchen Doomsday-Situationen ist das schwierig, weil dann die Weltuntergangsszenarien und –prognosen den Markt beherrschen. Der Kryptomarkt mag disruptiv sein, in diesem Punkt unterscheiden sich die Mechanismen aber nicht groß von anderen spekulativen Märkten wie dem Aktienmarkt. Nach einem Sell-out winken dann riesige Kursgewinne in kurzer Zeit. Deswegen befürworten wir zur Zeit weiter eine 100%-ige Cashposition wie im Tradingdepot, um zu gegebener Zeit neu einzusteigen.

Sollte der Bitcoin nach oben drehen, ist diese Meinung eventuell wieder zu revidieren. Aktuell sieht es aber nicht danach aus. Allerdings: Ende September wird die SEC-Entscheidung zum Bitcoin-ETF der CBOE zusammen mit VanEck und SolidX erwartet. Eine positive Entscheidung könnte einen plötzlichen Bull Run auslösen. Derzeit wird aber eher eine erneute Verschiebung der Entscheidung erwartet. Ob diese dann einen weiteren Einbruch auslöst, bleibt abzuwarten. Ebenfalls das Startsignal für einen Bullenmarkt könnte die Genehmigung von Bakkt als vollständig lizenzierte und regulatorisch konforme Kryptobörse durch die US Commodities and Futures Trading Commission werden. Bakkt soll von der ICE (Intercontinental Exchange) betrieben werden. Die ICE betreibt u.a. die New York Stock Exchange und damit die größte Wertpapierbörse der Welt sowie verschiedene Futures-Börsen. Viele Marktbeobachter sprechen hier von einem noch größeren Ding als die mögliche Einführung von Bitcoin-ETFs. Ein Start wird hier frühestens für November erwartet. Man sollte das zwar im Hinterkopf behalten. Derzeit bleibt aber alles noch vom negativen Sentiment an den Kryptomärkten überlagert.