In Kryptowährungen investieren?

  • völlig neue Asset-Klasse
  • verstärktes Interesse traditioneller Groß- und Kleinanleger
  • derzeit interessantester Tradingmarkt mit vielen Tradingmöglichkeiten
  • Handel in Altcoins aussichtsreicher als in Bitcoin
  • 7/24-Handel (Handel rund um die Uhr)
  • gute Handelsplattformen

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Marktkommentar 1.4.2018

1.4.2018, 11:00

Zum Start von Coin Stars sieht die Situation am Kryptomarkt wenig erbaulich aus. Nach dem Hype zum Jahresende waren Kryptoinvestments die große Enttäuschung in diesem Jahr. Nicht unerwartet, nachdem viele unerfahrene Anleger Hals über Kopf in vermeintliche Goldesel investiert hatten. Im vergangenen Monat März gab es einen weiteren Kurssturz. Der Preis des Bitcoins (BTC) hat sich in diesem Zeitraum noch einmal annähernd halbiert.

FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) beherrscht die Szene. Der neue Kryptosprech ist aber auch nichts anderes als die allgemeine Verunsicherung, die man zum Beispiel auch von anderen Märkten wie dem Aktienmarkt nach starken Preisverfällen kennt. Überhaupt sollte man sich vor Augen führen, dass der Markt der Kryptowährungen letztendlich nach den gleichen Mustern funktioniert wie andere hochspekulative Märkte. In diesem Bereich wird die Welt trotz der disruptiven Veränderungen eben gerade nicht neu erfunden. Die Anlegerpsycholgogie spielt eine entscheidende Rolle. Anleger handeln auch im Kryptomarkt eben nicht (nur) rational, sondern werden auch stark von ihren Gefühlen gesteuert. Der Gier der Anleger in der FOMO-Phase (Fear of missing out – Angst, etwas zu verpassen) zum Jahresende mit den teilweise absurden Kursgewinnen folgt dann eben die FUD-Phase. Diese hat seit Jahresbeginn zu drastischen Kursverlusten geführt. Auch das kennt man von den Aktienmärkten, dort heißt es dann halt schlicht und ergreifend Crash.

Aktuell bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten, Neuengagements sollten zurückgestellt werden. Coin Picking ist in einem generellen Abwärtstrend am Kryptomarkt ebensowenig angeraten wie Stock Picking in fallenden Aktienmärkten. Von daher gibt es aktuell zum Start von Coin Stars keine Kaufempfehlung, auch wenn das nach den starken Kursrückgängen reizvoll erscheint. Es besteht die Gefahr, dass der BTC-Preis in Richtung der Jahrestiefststände von knapp 6.000 USD fällt. Panikreaktionen könnten dann schnell dazu führen, dass der Preis im April oder Mai mit einer 4 oder gar einer 3 beginnt. Trotzdem halten wir es aber auf diesem Niveau auch nicht mehr für gerechtfertigt, sich auf eine Baisse-Spekulation einzulassen.

Ein paar Hinweise zu den Preisen der vorgestellten Coins und den Kryptobörsen, an denen sie gehandelt werden.

  1. Die Preise der Coins beziehen sich immer auf den amerikanischen Dollar (USD). Zwar ist aus deutscher Sicht natürlich eigentlich der Euro-Preis der relevante. Da aber nur eine vergleichsweise geringe Zahl an Coins auf Euro-Basis gehandelt wird, macht das keinen Sinn.
  2. Natürlich ist aus Anlegersicht zu beachten, dass der Euro-Wert sich durch Schwankungen des Dollar-Kurses verändern kann. Im Extrem kann das dazu führen, dass die Performance eines Krypto-Portfolios auf USD-Basis positiv ist, auf Euro-Basis negativ. Ein umgekehrter Effekt wäre natürlich auch denkbar. Generell kann man aber sagen, dass die Schwankungen des Fiat-Währungspaares EUR-USD natürlich im Vergleich zu den enormen Schwankungen der Kryptowährungen sehr gering und daher schon fast als Randnotiz erscheinen. Als Fiat-Währungen bezeichnet man generell das von den Zentralbanken der Länder herausgegebene und offiziell anerkannte Geld, also Euro, US-Dollar, Yen & Co.
  3. Werden die Coins an der Kryptobörse Bitfinex gehandelt, greifen wir auf die dortigen Preise zurück. Bitfinex hat eine gute Auswahl an Coins und eine sehr übersichtliche Handelsplattform. Wird der Coin nicht bei Bitfinex gehandelt, greifen wir fallweise auf die anderen großen Handelsplätze wie Binance, OKEx, Bittrex, Kraken, Poloniex etc. zurück. Darauf wird dann jeweils in der Besprechung des Coins hingewiesen. Natürlich kann ein auf Bitfinex gehandelter Coin oft auch an anderen Handelsplätzen gehandelt werden, wobei die Preise mehr oder minder differieren können. Für sehr aktive Kryptotrader kann es durchaus sinnvoll sein, bei mehreren Kryptobörsen parallel Konten zu haben.
  4. In Einzelfällen gibt es auch Coins, die nicht gegen USD gehandelt werden. An manchen Börsen findet dann ein Handel gegen den virtuellen Dollar Tether (USDT) statt. Dabei entspricht der Preis des USDT nahezu dem Preis des USD. Bei anderen Coins ist aber teilweise auch nur ein Handel gegen Bitcoin (BTC) möglich. Ist dies bei den vorgestellten Coins der Fall, wird darauf explizit hingewiesen.
  5. Auf Bitfinex können auch sehr leicht Shortpositionen in vielen Coins eröffnet werden. Dabei ist zu beachten, dass Shortpositionen natürlich noch viel risikoreicher sind als die ohnehin schon sehr schwankungsanfälligen Kryptowährungen. Von daher sind Shortpositionen nur für sehr erfahrene Anleger überhaupt zu empfehlen. Trotzdem werden hier bei Coin Stars auch immer wieder einmal interessante Shortspekulationen vorgestellt.