In Kryptowährungen investieren?

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11.11.2019, 16:35

Das digitale Silber Litecoin könnte gegenüber dem digitalen Gold Bitcoin in nächster Zeit eine bessere Performance zeigen. Über den Gesamttrend bestimmt aber weiterhin der Bitcoin.

Nachdem der Bitcoin zum Wochenschluss unter 9.000 US-Dollar gefallen war, gab es gestern plötzlich einen Kurssprung. Grund könnte eine sehr bullishe Prognose des Krypto-Unternehmers Bobby Lee sein. Als Mitgründer der ersten chinesischen Bitcoin-Börse BTCC im Jahr 2011 und jetzigem Wallet-Produzenten sowie Bruder des Litecoin-Gründers Charlie Lee hat sein Wort in der Szene durchaus Gewicht. Bei der Wellenbewegung des Bitcoins sieht er jede Welle als eine Blase, die den Bitcoin-Preis dann 10-20mal höher steigen lässt als der vorherige Höchststand. Lee zufolge werden diese Wellen den Bitcoin in den nächsten Jahren auf ein Niveau von 100.000 – 200.000 Dollar bringen und letztlich sogar bis auf 1 Million Dollar. Laut Lee wird es bis Ende des nächsten Jahrzehnts ein Flippening zwischen Gold und Bitcoin geben. Damit würde der Bitcoin dann die Marktkapitalisierung von Gold übertreffen. Eine mutige Prognose, immerhin hat das Geld mit einem heutigen Wert von rund 8 Billionen Dollar eine 50-mal höhere Bewertung als der Bitcoin. Derartig optimistische Kursziele hat man immer wieder einmal gehört. Selbst die Bayerische Landesbank hat kürzlich einen Bitcoin-Preis von 90.000 Dollar in den nächsten Jahren als möglich bezeichnet. Jedenfalls könnten diese Äußerungen von Lee gestern den Bitcoin-Kurs durchaus bewegt haben. Die Aufwärtsbewegung wurde aber bereits wieder egalisiert und der Bitcoin notiert erneut deutlich unter der Marke von 9.000 Dollar.

Litecoin mit Kurspotenzial

Litecoin, die Bitcoin-Abspaltung von 2011, wird oft als digitales Silber bezeichnet. Der Preis zeigt seit einem Jahr einen sehr bewegten Verlauf. Zunächst konnte sich der Preis gegenüber den Tiefstständen Ende 2018 in sechs Monaten bis zum Juni 2019 mehr als versechsfachen und zählte damit zu den absoluten Top-Performern unter den großen Altcoins (vgl. Jahreschart Litecoin gegen Dollar unten). Grund für diesen Bullrun bei Litecoin im ersten Halbjahr waren Spekulationen mit Blick auf das Halving am 5. August.

Aber bereits 6 Wochen vor dem Halving-Event lief die Aufwärtsbewegung aus. Danach gehörte Litecoin zu den schwächsten großen Coins und der Kurs drittelte sich wieder. Seit September hat er sich gegenüber dem Bitcoin stabilisiert und lief seitwärts. Seit Monatsbeginn ist eine deutliche Aufwärtsbewegung gegenüber dem Bitcoin zu sehen, die anhalten könnte (vgl. Jahreschart Litecoin gegenüber Bitcoin unten). Litecoin setzt mit dem MimbleWimble-Protokoll verstärkt auf hohe Anonymität und Skalierbarkeit und geht damit in die Richtung der Privacy Coins. Einige der bekannten Privacy Coins wie Monero und Zcash hatten allerdings regulatorische Probleme, die in Japan sogar dazu führten, dass es zu Delistings an den dortigen Kryptobörsen kam. Von daher ist diese verstärkte Ausrichtung von Litecoin nicht ohne Risiko. Das Litecoin Summit am 28. und 29. Oktober in Las Vegas kam offensichtlich bei den Anlegern gut an. Denn seither zeigt der Coin nach langer Flaute wieder eine positive Tendenz. Litecoin sollte derzeit ein größeres Kurspotenzial als Bitcoin haben. Allerdings: Bröckelt der Bitcoin weiter ab, wird auch Litecoin davon negativ betroffen sein. Schwenkt der Bitcoin aber erneut in einen Aufwärtstrend, könnte Litecoin eine bessere Performance zeigen.